Inge Ristock (71)
– das Lächeln –
* 7.04.1934 in Kötzschen
† 6.09.2005 in Berlin
— zum 21ten Todestag —
Sie war eloquent
und dabei völlig bescheiden bleibend im Auftreten
Sie war lieblich und apart
mit einer wirklich feinen Präsenz.
.. ich hab sie sehr gemocht!
.. und Inge Ristock war Stammkundin bei mir
im ersten Übergrößenladen Berlins.
Mit vielleicht maximal 1 kg `Mehrgewicht´
war sie in der optischen Präsenz
sonstiger Kundinnen
mehr als zierlich wirkend –
bekam aber bei jeder Kollektion
eine Sonderanfertigung
in ihrer Form.
Das Foto, ein VHS-Snap,
entstand am 01.05.1993,
einem Tag
der mit plötzlichen 30 Grad Celsius
Lust auf Frühlingsrausch
& Sonnenwärme machte.
Die „Neue Zeit“ schrieb:
„ … war es wie im alten Osten.
Schon vor der Öffnungszeit
war die Kundschaft da.
Vor den Spiegeln wurden
die dicken Damen sofort Freundinnen,
eine holte für die andere Nachschub
und luchste ihr die Bluse ab.
.. alle sahen selig in die eigenen Spiegelbilder.“
[05.05.1993 Neue Zeit – Nr. 104 Jhg. 49
„selige Dicke“ von Karin Fischer]
Inge Ristock war dabei immer mittendrin.
————————————–
Von ihrem Tod erfuhr ich
erst lange Zeit später –
an diesem Tag hatte ich
einen kleinen unerklärlichen Unfall,
der mich fragen ließ, was das war und wieso.
Heute weiß ich es:
Ein Gruß von Inge Ristock,
dass sie drüben angekommen ist
und mich „sehen“ kann.
Frank der Pfadbereiter
Inge Ristock war Dramaturgin, Schriftstellerin, Kabarettautorin
und zuvor eine DDR-Nationalspielerin im Tischtennis.
Unter anderem arbeitete sie
für die Berliner „Distel“
– sowie als Drehbuchautorin
für die erfolgreiche und beliebte Fernsehserie
„Salto Postale“ im ZDF (1993) .**
** [Anm.: biografische Kurzangaben nach öffentlich zugänglichen Quellen]



Archiv_Video: 4FD184245_0 / 00:06 – 00:40
Ort: „Big Mama“ (Modeatleier – 1991-94) Am Amalienpark (Breite Str. 2A, 13187 Berlin-Pankow)

0 Kommentare