Cornelia Schaller-Hartung 25.06.1968 – 28.08.2026

Erinnerungen an Conny

Der Tod von Conny hinterlässt eine tiefe Lücke.
Für das, was geschehen ist, fehlen oft die richtigen Worte – und doch bleiben so viele Worte, Erinnerungen und gemeinsame Momente.

Dieses Kondolenzbuch soll ein Ort sein, an dem Conny noch einmal ganz nah sein darf. Ein Ort für alle Menschen, die ihr begegnet sind, sie begleitet haben und ein Stück ihres Lebensweges mit ihr gegangen sind.

Vielleicht gibt es eine Begegnung, an die ihr euch besonders gerne erinnert. Einen Moment, bei dem ihr heute noch lächeln müsst. Einen Satz, eine Geschichte, ein gemeinsames Erlebnis oder einfach einen Augenblick, der euch für immer mit Conny verbinden wird.

Teilt diese Erinnerungen hier.
Schreibt auf, was Conny für euch bedeutet hat. Erzählt von ihr, von gemeinsamen Erlebnissen und von den Spuren, die sie in eurem Leben hinterlassen hat. Vielleicht gibt es etwas, das ihr ihr gerne noch gesagt hättet – Worte, die nun ihren Platz in diesem Buch finden können.

Denn ein Mensch geht nicht einfach fort.
Er bleibt in den Geschichten, die wir erzählen, in den Erinnerungen, die wir bewahren, und in den Herzen der Menschen, die ihn gekannt, geschätzt und geliebt haben.

Möge dieses Buch zu einer Sammlung ganz persönlicher Erinnerungen werden. Zu einem Ort, an dem sichtbar wird, wie besonders Conny war und wie viele Menschen sie auf ihrem Weg berührt und begleitet hat.

Für einen letzten Gruß.
Für einen persönlichen Abschied.
Für die Erinnerungen, die bleiben.

Für Conny.

17 Kommentare

  1. Karin Kranz

    Conny – kennengelernt am 1. Schultag 1974. Vielleicht auch früher, aber da versagt die Erinnerung.
    Zum Glück wurde ich als Novemberkind später eingeschult als das Junikind Conny. Somit hatte ich das Glück mit Conny zusammen die Grundschulzeit zu verbringen. Und später auch noch meine Jahre bis zum Ende der neunten Klasse am Gymi in Freiberg.
    Unsere Wege waren damal kurz, vom 21. in den 8. Stock im Julius-Brecht Hochhaus.
    Stundenlanges spielen und lernen, zusammen verbracht und auf der Gass getroffen, sicherlich um irgendeinen Blödsinn anzustellen.
    Nach meinem Zwangsumzug nach Nürnberg blieben wir intensiv im Kontakt, es mussten ja einige Beziehungskisten und der dazugehörige Liebeskummer gemeinsam verarbeitet werden.
    Leider hat Conny ja Ihre große Liebe Peter erst spät getroffen und ich hätte den Beiden so viel mehr Zeit miteinander gewünscht.
    Und Tanzen?! Einige male haben wir Tanzworkshops zusammen besucht. Connys Leidenschaft wurde auch von blau geschlagenen Knien nicht gestoppt – einfach wollene Stulpen angezogen, weitermachen und versuchen den Schmerz zu vergessen. Meine Mädels hier in Fürth haben Conny dabei auch kennengelernt und Sie sofort in das tänzerische Herz geschlossen.
    Leider haben wir es nicht mehr zu einer ‚Silent-Party‘ miteinander geschafft. Das wäre bestimmt super toll geworden. So wie die Disco Besuche in den 80er Jahren.
    Und wenn ich später, als ich schon meine Familie hatte, gesagt habe, ich fahre zu Conny, wollte immer jemand mit. Ob es meine Tochter war oder mein Mann. Es war nie ein Pflichttermin, sondern immer eine Bereicherung.
    Unsere langen Telefonate werde ich sehr vermissen und ich bin immer noch versucht Ihre Mailbox anzurufen, um die so sehr vertraute Stimme zu hören. Ihre Stimme war immer kraftvoll und sollte alle beruhigen, auch als es Ihr nicht mehr gut ging körperlich.
    Einen Menschen loslassen, der immer in irgendeiner Form, zum eigenen Leben dazugehört hat, ist wahnsinnig schwer – aber wir werden weiterhin tapfer sein und in vielen Situation gerne an Conny gedenken. Und in Gedanken vor allem auch versuchen Peter und Connys Lieben nahe zu sein.

  2. Cristina

    Wir haben immer so gut zusammengearbeitet! Du hast immer gelächelt und bist cool geblieben, auch wenn es mal eng wurde. Ich danke Dir für alles! Ich werde dich nicht vergessen, Cristina

  3. Kirsten Kocagöz

    War es 2016? Oder 2017? Unsere vorerst letzte Wanderung auf dem Lykischen Weg in der Türkei. Ich musste schon nach wenigen Tagen abbrechen — Yonca war in Izmir sehr krank geworden und ich fuhr mit dem Bus zu ihr. Meine Gedanken waren ift bei den Wanderern! Conny und Peter sind anschließend noch zu uns nach Nazilli gekommen — und dort haben wir ein paar schöne, gesprächsintensive Tage verbracht. Hier habe ich Conny erst richtig kennengelernt: ihre detaillierten Fragen zu unserem Leben und ihre große Aufmerksamkeit beim Zuhören waren mir aufgefallen. Und so war es später immer wieder: auch wenn wir uns nur kurz sahen, gab es zwischen uns immer sofort einen intensiven Austausch. Ich glaube, wer sie als Freundin hatte, konnte sich immer auf sie verlassen.

  4. Eva

    Es gibt Menschen, bei denen es keine Rolle spielt, wie lange man sich nicht gesehen hat. Sobald man wieder zusammensitzt, ist die Vertrautheit wieder da. So war es mit dir, Conny.

    Latein hat uns in der achten Klasse zusammengeführt, und als ich nach einem 2jährigen Schulwechsel wieder nach Freiberg zurückkam, warst du für mich ein vertrauter Mensch, bei dem ich gleich wieder anknüpfen konnte. Und wir hatten als Sitznachbarinnen in unserem Franz-LK vor allem eines: unglaublich viel zu lachen.

    Überhaupt “l’art de vivre à la française” war schon immer irgendwie unser gemeinsames Ding. Die Provence, Paris, Chansons – ich finde es schön, dass es so viele Orte, Erinnerungen und kleine Dinge gibt, bei denen ich sofort an dich denken muss.

    Ganz besonders gerne denke ich an unser Paris-Wochenende zurück. Wir sind Kilometer um Kilometer gelaufen – ich weiß gar nicht mehr jedes Detail – aber ich weiß noch ganz genau, wie es sich angefühlt hat: nach ein bisschen Kultur & Abenteuer, nach viel Lachen trotz des roten und hygienisch fraglichen Plüsch-Teppichs im Hotel und am Ende viele Blasenpflaster.

    Dann hat das Leben unsere Wege für ein paar Jahre in unterschiedliche Richtungen geführt, bis wir uns bei “Frau Grau und der immer fälligen Kehrwoche” in der Mozartstraße wieder begegnet sind. Es fühlte sich sofort wieder vertraut an. Von da an gab es wieder Kaffeetreffen, Spaziergänge, Französisches Kino, Straßenfeste, einfach zusammensitzen und erzählen. Du hast mich sogar zum Yoga gebracht – auch wenn es bei mir nur für Schnupperstunden gereicht hat.

    Besonders kostbar sind mir unsere Begegnungen der letzten Jahre. Ich denke zum Beispiel an unseren Spaziergang mit Peter und Georg auf dem Kappelberg im letzten Jahr – ungefähr um diese Zeit. Wir haben unsere Gesichter in die Sonne gehalten und einfach einen schönen Mittag miteinander verbracht. Unser Treffen im Frühsommer dieses Jahr wird auch immer einen ganz besonderen Platz in meiner Erinnerung haben: Wir haben Rino de Masi gelauscht und danach mit etwas Sekt auf uns angestoßen.

    Du warst ein besonderer und eher leiser Mensch und hast uns mit deiner warmherzigen und toleranten Art, deinem Mut und deiner Lebensfreude so viel mitgegeben. All das bleibt – und ich hoffe, dass gerade das allen, die dir nahestanden, in der kommenden Zeit Kraft gibt.

    Für diese Erinnerungen bin ich sehr dankbar. Manche Menschen bleiben einem einfach nah – auch wenn man sie nicht mehr sehen kann.

  5. Birgit

    Auch ich kenne natürlich Conny … und das durch sehr viele gemeinsame Jahre bei Klett. Ich habe mich immer gefreut, mit ihr zu arbeiten. Aber auch wenn wir uns hin und wieder privat getroffen haben, ob ausgemacht auf dem Kappelberg oder im Zoe oder mal zufällig im Hegnacher Hardtwald beim Joggen (ist allerdings schon viele Jahre her) sowie im letzten Jahr am Sylter Flughafen. Die Freude war immer groß und unsere Begegnungen sehr herzlich. Und genau so behalte ich sie weiterhin in dankbarer Erinnerung.

  6. Christa Kemeth

    Conny war meine Nachbarin im Hochhaus, wir haben zusammen Abi in Stuttgart Freiberg gemacht….richtig wichtig wurde sie für mich erst nach der Schulzeit. Tolle Gespräche mit ihr bei unseren Abi-Treffen, die sie federführend organisierte und somit unseren Jahrgang zusammen hielt. Während der Treffen war sie eine wunderbare Gastgeberin, schaute, dass jeder einbezogen wurde und als sich meine Runde auflöste, holte sie mich sofort an ihren Tisch…Immer wieder muss ich nun an ein zufälliges Treffen vor ein paar Jahren denken…wir begegneten uns Heilig Abend vor dem Hochhaus und Conny meinte, dass wir nun in einem Alter wären, wo wir uns öfters zum Abi Treffen sehen sollten…nie hätte ich gedacht, dass es ausgerechnet Conny sein würde, diese sympathische, lebensbejahende und immer fröhliche Frau, die wir viel zu früh verlieren würden…
    Danke Conny für alles und mit dem Abschlusslied deiner Trauerfeier…
    Tu etais formidable…

  7. Sylvie

    Alors on danse! Das war Conny’s Motto…wo wir uns auch getroffen haben!
    Wir kennen uns aus der Schulzeit, hatten uns aus den Augen verloren, um uns dann wieder in Fellbach zu begegnen…wo? Genau…beim Tanzen – formidable!!!
    Du fehlst, Conny!

  8. Marguerite

    Mit Conny habe ich bis zuletzt zusammengearbeitet: sie war nämlich mit dem Vokabular für das Klett-Lehrwerk Découvertes BW betraut und hat bis kurz vor ihrem Ableben sich ihrer Aufgabe beständig gewidmet, ohne aufzugeben.
    Im Laufe der Jahre hatte ich immer wieder die Gelegenheit, gemeinsam mit ihr an Projekten zu arbeiten. Auch trafen wir uns jedes Jahr wieder bei den französischen Filmtagen. Bei unserer letzten persönlichen Begegnung bei Klett unterhielten wir uns über die Filme, die wir gesehen hatten.
    Conny war eine sehr gute Redakteurin, auf sie konnte man sich absolut verlassen. Sie war auch eine sehr sympathische Erscheinung und ich freute mich immer, ein paar Worte mit ihr zu wechseln.
    Sie wird mir fehlen. Ich spüre aber, dass sie ihren Frieden gefunden hat und es ist wie ein Geschenk.

  9. Danie

    Auch wenn unsere gemeinsame Schulzeit damals am Freiberg-Gymnasium (heute Eschbach-Gymnasium) schon eine Weile zurückliegt und wir uns in den letzten Jahren nur selten – meist über Eva – begegnet sind, habe ich jedes dieser Treffen in lebendiger Erinnerung. Conny hatte eine wunderbare, warmherzige Ausstrahlung und eine so ansteckend positive Art. Sie war ein Mensch, dem man einfach gern begegnet ist und den man einfach gernhaben musste.

  10. Frank

    „Kennst du Conny, Conny Schaller?“ Was für eine Frage, und ob ich sie kenne. Wir hatten zusammen Französisch-LK an der Schule. Conny, eine formidable, souveräne Persönlichkeit, damals schon. Warmherzig, das Herz am rechten Fleck, humorvoll, immer ein Lächeln für alle, fürs Leben. Wir hatten uns nach der Schule aus den Augen verloren, wussten nur, dass wir beide Sprachen studieren. Beim Klett-Verlag richtete man diese Frage an mich: „Kennst Du Conny?“ Von da an arbeiteten wir gelegentlich zusammen, aber, viel schöner, kam ich regelmäßig, mit Stephan zusammen, in den Genuss, mit Conny Zeit zu verbringen, Abende mit französischen Filmen, Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, wunderbare Gespräche. Die Erinnerung daran, an Conny als Mensch, wird immer dafür sorgen, dass ein Leuchten in der Seele ist.

  11. Kerstin Disse

    Conny, war immer ein Anker für mich; Conny war klug, unterstützend und hilfsbereit, denn ich tat mich in der Schule sehr schwer und so oft saß ich neben ihr, nachmittags, habe bei ihr im 8. Stock geklingelt und gefragt, ob ich reinkommen kann, um mir v.a. Mathe näher zu bringen, von verstehen kann keine Rede sein; aber sie war immer geduldig und Frau Schaller hat uns zum Lernen immer mit gesunden Karotten, Tomsten und Gurken versorgt.
    Für mich war Conny ein Stück zu Hause.
    Außerdem erinnere ich mich als ich mit 5 Jahren ins Julius zog, dass sie ihre kleine Schwester wie eine Löwin beschützt hat! Später haben wir gemeinsam Ballettunterricht gehabt und sie hat mich motiviert und unterstützt, dass ich dort hingehen durfte, denn meine Mutter war nicht begeistert und doch hat Conny mir Mut gemacht, nochmal nachzuhaken bei meinen Eltern und siehe da, es hat funktioniert!

  12. Claudi

    Ich weiß nicht mehr, wann genau ich Conny zum ersten Mal gesehen habe. Irgendwann in Tübingen, im Studo oder in einer Vorlesung … Kennengelernt habe ich sie später. Sie hat sich als freie Mitarbeiterin beworben für ein Französisch-Projekt in dem Verlag, in dem ich damals gearbeitet habe. Nach dem Gespräch bin ich mit ihr aus dem Raum gegangen und wir beide meinten fast gleichzeitig: „Wir kennen uns, oder?“ Ab diesem „Meeting“ hatten wir losen Kontakt und trafen uns ein- bis zweimal im Jahr als „Dreiergruppe“ mit einem gemeinsamen Freund aus Studientagen in Stuttgart oder Tübingen. Diese Treffen habe ich in sehr guter Erinnerung, es waren immer gute Gespräche, wir haben viel gelacht und ich habe mich in dieser Gesellschaft immer sehr wohl gefühlt, nicht nur, aber auch, weil Conny immer so zugewandt war und auch immer genau wissen wollte, wie es mir und meiner Familie geht.
    Genauso gern erinnere ich mich an unsere Treffen auf der Frankfurter Buchmesse. Wenn wir zufällig am gleichen Tag in Frankfurt waren, haben wir uns am Lesezelt getroffen und sind dann „auf eine Cola“ ins Café gegangen – Cola war nicht gerade ihr Getränk, aber auf der Messe musste es eine sein. Das hab ich übernommen, werde es auch weiterhin tun und dabei an Conny denken. Ich werde das Bild, wie sie vor dem Lesezelt sitzt und mir lächelnd zuwinkt, in meiner Erinnerung bewahren.

  13. Anja Schulte (Kuhn)

    Unsere gemeinsame Schulzeit im Gymnasium Stuttgart Freiberg war der Hammer. Unsere leuchtend rosa Jacken im Partnerlook, einfach schrill. Wie oft hab ich mit Conny bei ihr zuhause Latein gepaukt. Ihr fiel alles so leicht und mir so schwer. Trotzdem verlor sie nie die Geduld. Abends hab ich mit einem Laser von meinem Fenster aus, ein Hochhaus weiter, ihr Zimmer erleuchtet, bis sie anrief und sagte, Anja, mach das Licht aus…..Zu Dates kam ich immer 15 Minuten zu früh, Conny trug es mit Fassung. Über meinen trockenen Humor konnte sie so herzhaft lachen. Auch wenn wir uns lange nicht gehört hatten, blieb immer alles so vertraut. Zuletzt hatten wir im April telefoniert, wir wollten uns treffen, leider kam es nicht mehr dazu. Ich bin traurig, aber nicht böse, denn unsere Freundschaft ist etwas ganz besonderes, das weit über den Tod hinaus reicht. Ich bin mir sicher, dass ich Conny irgendwann wiedersehen werde. Danke für Alles liebes „Connerle“ und übrigens, valde heißt sehr…❤

  14. Brigitte Heß

    Alle Begegnungen mit Conny waren getragen von Connys Fröhlichkeit, Zuversicht, Offenheit und Aufgeschlossenheit und immer bereichernd. Bei meiner letzten Begegnung mit Conny, sagte Conny beim Abschied „Ich gebe mir Mühe, jeden Tag gut zu gestalten – soweit mir möglich“Sie wird mir und Manfred immer in Erinnerung bleiben.

  15. Jim Martin

    Über 20 Jahre lang durfte ich viele Projekte für Klett zusammen mit Conny machen. Das wichtigste von ihnen war ein Heft über den Amerikanischen Süden, meiner Heimat, das Conny so toll begleitet hat, dass ich es zum besten Buch meines Lebens zähle. Sie war immer freundlich, lachte viel, war verständnisvoll und bei meiner Abschiedsfeier letzten November kam sie, obwohl es ihr nicht besonders gut ging. Lange wird sie mir in Erinnerung bleiben. R.I.P.

  16. Joe Hauser

    Lieber Peter,
    Die Nachricht vom Tod von Conny hat uns sehr betroffen gemacht. Sie war so ein fröhlicher Mensch an Deiner Seite! Ich kenne Dich jetzt seit über 30 Jahren. Und Enza und ich sahen gleich, dass Ihr so gut zusammen passt. Gerne erinnern wir uns an den gemeinsamen Ausflug nach Rom, bei dem wir so viel Schönes gesehen haben. In fester Freundschaft, Joe und Enza

  17. Verena

    In Dankbarkeit blicke ich auf die Jahre zurück in denen wir uns gegenseitig begleiten durften. Wir hatten einen ganz besonderen Raum, irgendwie gläsern und doch abgeschirmt von Connies Lebensmuseum

    Mitglied ihrer „Gruppe“

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