„Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache.“
Antoine de Saint-Exupéry

Es ist schwer zu begreifen, dass Daniel uns viel zu früh verlassen hat. Doch sein Licht bleibt bei uns – so beständig und weithin sichtbar wie das Gipfelkreuz zwischen Himmel und Erde. Wenn wir auf die Berge blicken, sehen wir darin sein Lachen, seine Energie und Lebensfreude.
Du fehlst uns sehr.
Dieses Buch soll ein Ort für all das Schöne sein, das wir mit Daniel verbinden. Wir laden euch ein, aufzuschreiben, was euch in den Sinn kommt, wenn ihr an ihn denkt – eine gemeinsame Anekdote, ein besonderes Erlebnis oder einfach das, was ihr ihm noch sagen wolltet.

Lieber Daniel,
wir haben uns vor rund 15 Jahren kennengelernt und sind eine Weile gemeinsam in Kölle durch das Leben gegangen. Eine Zeit an die ich mich wirklich gerne erinnere. Die letzten Jahre haben wir uns dann nur noch sehr selten und wenn meist nur zufällig gesehen. Jeder hat sich sein eigenes Leben, unabhängig vom anderen, aufgebaut. Bei einem dieser zufälligen Treffen, Karneval 2022 im Mainzer Hof, hab ich dir gesagt, dass du immer ein besonderer Mensch für mich sein wirst. Niemals hätte ich gedacht, dass ich dich an diesem Abend das letzte Mal sehen würde! An dem Abend hast du mir auch stolz von Enno erzählt und ein Foto gezeigt und ich hab mich für dich gefreut, dass du deine eigene, kleine Familie hast.
Die Nachricht von deinem Tod hat mich komplett unvorbereitet getroffen und schockt mich immer noch so sehr und macht mich so traurig. In den letzten Tagen kommen so viele Erinnerungen an dich als Mensch und unsere gemeinsame Zeit hoch.
Daniel, du warst wirklich ein besonderer Mensch! Wie einer deiner Freunde mal zu mir sagte, als wir uns gerade kennenlernten, und was es für mich komplett zusammenfasst: „Das ist einer von den Guten“.
Deine Liebe zur Musik und Festivals. Ich sehe dich vor mir, wie du Gitarre spielst und dazu „Society“ von Eddie Vedder singst. Wie du meine Freundin Isa, die unbedingt einmal im Leben auf ein Festival wollte, und mich einpackst und wir zu dritt beim „Big day out“ feiern und zelten.
Deine Liebe zu Fulda, zur grünen Soße, zur Eintracht und zum Äppelwoi – und wie du uns in die wahrscheinlich damals einzige Kneipe nach Köln, das „Barock“, geschleppt hast, wo es Äppelwoi und Eintracht gab.
Ich denke daran, wie wichtig dir deine Freundschaften waren und wie du dich um deine Mami gekümmert hast.
Ich denke an deine klare Haltung, deine Ideale & Moral. „Starbucks ist doof“ hast du schon gelebt, als ich es irgendwie noch ganz cool fand. „Arsch huh, Zäng ussenander“ fandest du gut genauso wie die damals neuen Vorrichtungen an Mülleimern, wo man Pfandflaschen hinstellen konnte für die Menschen, die sie brauchen.
Ich denke an einen sehr schlauen Kopf und eine große Lebensfreude. Und ja, wie auch andere hier schrieben, an ein plötzliches, lautes und authentisches Lachen.
Und ich denke noch an so so viel mehr!
Daniel, ich bin so traurig und immer noch so geschockt, dass du die Welt viel zu früh verlassen musstest und ich hoffe so sehr, es geht dir gut, wo auch immer du jetzt bist.
Mama Hieke, Simone & Familie, Karin & Enno (unbekannterweise) und auch die vielen guten Freunde von Daniel: Euer Verlust tut mir so unglaublich leid! Ich wünsche euch ganz viel Kraft.
Steffi
Daniel und ich sind uns so ungefähr vor 40 Jahren das erste Mal begegnet auf Leichtathletikwettkämpfen in Neuhof und Flieden. Er ist für die LG Fulda Rhön gestartet ich für den TLV Eichenzell. Wir haben uns in vielen Jahren unsere Kindheit emotionale Kämpfe im Hürdenlauf, Weitsprung und vor allem im Hochsprung geliefert. Noch Jahrzehnte später wurden diese alten Geschichten immer wieder gern aufgewärmt und heftig darüber gestritten, wer wann den ersten und wer dann den zweiten Platz hatte. Dann haben wir uns später in der Clique mit Löschenrod und Harmerz wieder getroffen. Die Wanderung am 1. Mai war ganz selbstverständlich und auch die Treffen jeden Mittwoch im Jugendtraum Löschenrod. Zu dieser Zeit musste man keine Treffen vereinbaren. Alle kamen an den besagten Ort und es war eine tolle Zeit. Wir haben zusammen viele Partys organisiert und gefeiert unsere Geburtstage, die garnicht weit auseinander liegen. Dabei hat dich immer deine ganz besondere Art ausgezeichnet deine Art zu reden und durch die Haare zu fahren. Jeder muss dann seinen Weg im Leben nehmen. Dein Weg führte über Münster nach Köln und Monheim, dadurch hat man sich natürlich auch ein bisschen aus dem Auge verloren. Ich bin aber sehr froh, dass wir es 2022 geschafft haben einen Festival Besuch durchzuziehen, der schon lange angedacht war. Ich würde mich heute sehr ärgern, wenn wir das nicht getan hätten. Erst da habe ich Karin und Enno kennen gelernt. Der Verlauf der Krankheit und der plötzliche Tod haben uns sehr erschüttert. Wir fühlen mit euch und gerade heute an deinem Geburtstag brennt der Schmerz aufs Neue. Aber das Leben wird weitergehen. Ich wünsche, dass wir alle Kraft und Freude finden, denn jeder Tag ist ein Geschenk. Auf der Beerdigung fand ich die Worte des Pastors sehr tröstlich, dass es nicht auf die Menge der Lebensjahre ankommt, sondern auf die Lebensqualität. Und nach diesem Maßstab hast du ein tolles Leben gehabt. Das müssen wir uns für die Zeit, die wir noch vor uns haben, auch bewusst machen.
Wir wünschen Karin, Enno, Hildegard und allen Familienangehörigen und Freunden viel Kraft und Trost,
Markus und Manu mit Jakob, Kilian und Greta.
Liebe Karin, lieber Enno, liebe Hildegard,
ich wünsche euch viel Kraft für diese schwere Zeit und die Hoffnung, dass aus dem Schmerz irgendwann stille Dankbarkeit und ein leiser Stolz für all das wachsen, was Daniel in unser aller Leben hinterlassen hat
Lieber Daniel,
ich denke mit einem leisen Lächeln an unsere gemeinsame Zeit zurück.
Wir haben uns im Sommer 2006 kennengelernt; ich weiß es noch genau, du hast in der linken Ecke in der letzten Reihe gesessen, als wir unsere Einführungswoche in Frankfurt gehabt haben. Irgendwann gabs dann neben der ein oder anderen Party, einem legendären Weinfest unsere kleine, aber stabile Frühstücksrunde während des Studiums.
Nach Münster und der langen Zeit in Fulda kam Köln und ich bin immernoch dankbar, wie leicht du es mir gemacht hast, hier anzukommen. Ich erinnere mich noch gut an diesen einen schönen Frühlingstag auf den Pollerwiesen: purer Sonnenschein, eine Decke im Gras, Musik, die vom Wind vom Rheinauhafen herübergetragen wurde. Mein Kommentar damals war nur: „Ich bin im Paradies.“ – darüber hast du oft gelacht, aber ich kann es auch heute noch fühlen.
Du hast mein Leben auf viele Arten bereichert und ich bin dankbar für all die schönen Momente, die wir miteinander geteilt haben, dass du mir bei meinem Liebeskummer Kaugummi angeboten hast, die Freude, als du mir in der Bahn zur Weihnachtsfeier nach Frankfurt mit großen Augen und überglücklich von Karins Schwangerschaft erzählt hast, als ich Enno bei einem Spaziergang im Park kennenlernen durfte, unzählige Essen, Gespräche, Konzerte, Treffen, Karnevalspartys. Wir hatten uns immer etwas zu erzählen oder zu feiern.
Dass sich unsere Leben verändert haben und unser Kontakt leiser geworden ist, macht es schmerzlich und es bleibt auch das Bedauern über Nachrichten, die ich dir schreiben wollte – und die dann doch liegen geblieben sind. Aber vor allem bleibt Dankbarkeit. Für fast zwei Jahrzehnte Freundschaft. Für gemeinsame Wege. Für Erinnerungen, die bleiben.
Du bist so still gegangen – aber ich werde mich immer gerne an dich erinnern. Mit deinem lauten und besonderen Lachen, deiner in all den Jahren sich nicht verändernden Haarfrisur und deiner besonderen Art zu diskutieren. Wie du das Leben in vollen Zügen genossen hast.
Ich hoffe, wir sehen uns irgendwann wieder.
Jenny
Lieber Hiegn,
ich kann es und will es noch gar nicht so ganz fassen, dass du einfach schon mal abgehauen bist. Eigentlich dachte ich, dass wir noch so 2-3 coole Partys offen hatten, wo wir uns lautstark begrüßen, ein bisschen ärgern und käppeln und dann lachen. Und dann ist man auf einmal 48 Jahre alt und der Krafti sagt, du bist gestorben. *Pause*atmen*schwindelig*atmen*
Aber glaub mir, das holen wir noch nach, dann im Himmel, so einfach kommst du mir nicht davon.
Tut mir leid, dass du so eine scheiss Zeit hinter dich bringen musstest. Ein bisschen gings mir ja auch so. Das wünscht man keinem. Aber ich glaube, dass du die Zeit bis zur Diagnose ein saucooles Leben hattest. Denn eins muss man dir lassen, du wusstest wie man lebt. Ich glaube sogar, dass du so viel Schönes in deinem Leben hattest, wie die wenigsten überhaupt im Leben haben können, selbst wenn sie 100 Jahre alt werden. Ja, das will ich hier auf dieser Seite von dir behalten, einfach leben, das Beste draus machen, in Erinnerung an dich, einfach einen super Typen.
Unbekannterweise sende ich Grüße an deine Family. Ich hoffe und bete hart, dass sie Trost finden und es trotz allen Schmerzes gut packen. Das haben sie einfach verdient nach dieser schweren Zeit. Deine Frau und dein Kind müssen sehr besondere Menschen sein, weil du sie dir ausgesucht hast und sie dich. Gott schütze sie und segne sie.
Wir sehn uns dann auf der andere Seite, mein Lieber.
Bis dahin mach nicht zu viel Quatsch im Himmel,
Dein Berry
Lieber Daniel,
du warst immer ein sehr netter Kollege, mit dem ich mich gut verstanden habe. Ich hatte oft das Gefühl, dass wir uns in vielen Bereichen ähnlich waren. Vorallem unsere Gespräche über Musik und Intrressen und die gemeinsamen Karnevalsmomente bleiben mir in schöner Erinnerung. Die Nachricht von deinem Tod macht mich sehr traurig. Auch wenn wir uns schon lange aus den Augen verloren haben, hätte ich mich so gefreut Dich noch einmal zu treffen und über die alten Zeiten als Zimmernachbarn zu reden.
Ich habe tiefes Mitgefühl für Deine Familie und Freunde
Lieber Hiegn,
auch wenn sich unsere Wege seit vielen Jahren getrennt haben, bleibt die gemeinsame Zeit in der Jugendgruppe in Lö unvergessen. Sie war geprägt von Leichtigkeit und Lachen, von Freundschaft und diesem besonderen Zauber der Jugend – unvergessen und tief im Herzen bewahrt wie ein Schatz.
Mögest Du in Frieden ruhen.
Birdy
Liebe Karin, lieber Enno, liebe Mama und Familie von Daniel,
meine Gedanken sind bei Euch.
Keule…
wir kannten uns jetzt fast 20 Jahre und es war einfach ein riesiger Glücksfall, dass wir uns in Münster nebeneinandergesetzt haben. Ich denke, auf den ersten Blick waren wir uns gar nicht so ähnlich, aber es stellte sich bald heraus, wie gut wir uns verstanden.
Nach Münster haben wir den Kontakt aufrechterhalten und unsere 2-3 Treffen wurden ein fester Bestandteil eines jeden Jahres. Diese Treffen habe ich echt hochgehalten.
Ob Ibiza, Rock im Park, die vielen Male Karneval in Köln, Sachsenhausen, Club… Mit Dir konnte man einfach so unglaublich hart feiern!
Aber nicht nur das. Ich habe es geschätzt, mit Dir über alles Mögliche zu quatschen. Wir waren sicher nicht immer derselben Ansicht, aber das Besondere war diese gleiche Wellenlänge, auf der wir uns ausgetauscht haben. Und natürlich konnte man mit Dir auch unglaublich viel Blödsinn reden.
Das alles wird mir so sehr fehlen. Aber ich bin auch dankbar dafür, dass wir das hatten.
Unsere Freundschaft war und bleibt für immer eine Bereicherung für mein Leben.
Ich werde Dich nie vergessen Keule.
Timm und Familie
Liebe Angehörige,
auch wir möchten auf diesem Weg unser tiefes Mitgefühl übermitteln und hoffen, dass jedes Wort in diesem Buch etwas Kraft spendet, um mit dieser Situation umzugehen, um einen Weg Schritt für Schritt aus der Trauer zu finden.
Lieber Hiegn,
wir haben uns lange Zeit nicht gesehen und sind durch die „Old-School-Videoabende“ wieder mehr in Kontakt gekommen. Was mich dabei beeindruckt hat – es war für früher. Dein Lachen, Deine Kommentare, Deine Art mit Menschen und insbesondere mit mir und Mareike in Sekunden wieder zusammen zu finden und natürlich Deine Haare :-). Einfach so als ob die gemeinsame Zeit aus dem Jugendraum in Löschenrod nur einen kurzen Augenblick entfernt wäre. Und was war das für eine geile Zeit, in der wir zusammen das Leben gefeiert haben – Tag und vor allem nachts z.B. bei diversen Silvester-Partys. Eine besondere Gemeinschaft, die zeitlos bis heute verbindet. Und Du hast in Deiner besonderen menschlichen Art diese Gemeinschaft mitgeprägt. Das wird uns immer unvergesslich in Erinnerung bleiben.
Es war so schön Dich wiederzusehen und ich bin dankbar, dass wir anschließend den Kontakt etwas gehalten haben bis zum letzten Weihnachtsfest. Wir waren voller Hoffnung, dass es Dir bald besser geht. Leider ist es anders gekommen…
Wir denken ganz fest an Dich und Deine Familie – hab eine gute Reise!!!
Lieber Hiegn,
leider hält man es für selbstverständlich, dass man manche Menschen irgendwann mal wieder sehen wird. Es macht mich sehr traurig, dass dies nun nicht mehr der Fall sein kann.
Unsere Wege waren nie total eng verknüpft und doch gehörst du zu so vielen schönen Erinnerungen an meine Jugend und mein junges Erwachsenenleben dazu. Mit so viel guter Laune, Lebensfreude und Herzlichkeit. Es war so schön mit dir zu feiern oder auch tiefere Gespräche zu führen, danke dafür!
Ellen
Hey Hiegn,
was für ein verfluchter Mist…
Die Nachricht deines Todes hat mich wahrlich sehr getroffen und geschockt! Tatsächlich wirkt sie immer noch nach…
Wir kannten uns zwar „erst“ ca. 20 Jahre, aber wir haben doch viele einzigartige und unvergessliche Erfahrungen und Erlebnisse geteilt.
Gute Reise, mein Bester!
Phil
Lieber Hiegn,
wir kennen uns aus der Zeit von Southern Tunes und Lady Jane’s Laudry. Auch wenn ich nur 2-3 Jahre in deinem Freundeskreis war und wir schon viele Jahre keinen direkten Kontakt mehr hatten, war ich zutiefst von deiner Diagnose getroffen und habe dir so gewünscht, dass du es schaffst.
In meiner Erinnerung hast du meist ein Lächeln im Gesicht. Ich habe oft bewundert, welche Leichtigkeit und Lebensfreude du ausstrahlen konntest. Deine Herzlichkeit war ansteckend!
Sehr dankbar bin ich heute noch, dass ich Pia durch dich kennengelernt habe.
Deiner Familie wünsche ich, dass sich der Verlustschmerz irgendwann in ein warmes Gefühl der Dankbarkeit wandelt, einen Teil des Lebens mit einem so besonderen, sonnigen Menschen verbracht zu haben.
Sabine
Lieber Daniel,
es fällt so schwer, die richtigen Worte zu finden. So viel Zeit haben wir in unserer Kindheit zusammen verbracht. Viel zu selten haben wir uns seitdem gesehen. Wenn ich an dich denke, sehe ich dich immer lachend vor mir – so werde ich dich in Erinnerung behalten. Ich hoffe so sehr, dass es dir jetzt besser geht, wo auch immer du nun bist.
Euch, liebe Karin, lieber Enno, liebe Hilli und liebe Simone mit Familie wünsche ich viel Kraft und Zuversicht für die kommende Zeit. Ich denke an ganz fest an euch!
Steffi mit Familie
Lieber Daniel,
mit großer Bestürzung habe ich heute von deinem Versterben erfahren. Viele Erinnerungen kommen in mir hoch. Ich danke von Herzen für die gemeinsame Zeit und wünsche deiner Familie viel Kraft in dieser schweren Zeit.
In guten Gedanken,
Sonja
Lieber Daniel, es ist ziemlich genau die Hälfte meines Lebens her, dass wir einen Teil unseres Lebens gemeinsam verbringen konnten. Ich habe Dich seither eigentlich nicht mehr gesehen, aber es hat mich trotzdem sehr erschüttert, als mich die Nachricht erreicht hat. Nun kommen viele alte Erinnerungen in mir hoch, die mir durch den Kopf gehen. Ich danke Dir sehr für die schöne gemeinsame Zeit zusammen!
Liebe Mama Hieke, liebe Karin, es tut mir sooo leid, dass der Burli nicht mehr da ist. Ich wünsche Euch beiden viel Kraft und Trost für die nächste Zeit!
Lieber Daniel,
lange her, dass wir gemeinsam auf dem Platz standen…
Tief erschüttert, dass du nicht mehr da bist, wünsche ich allen, denen Du so viel bedeutet hast, viel Kraft!
Peter
Lieber Daniel,
wir haben uns vor über 10 Jahren als Trauzeugen bei einer Hochzeit kennengelernt. Kurze Zeit später haben wir den Beiden beim Umzug geholfen und ab da blieben wir in Kontakt.
Ich habe dich mehrfach in Köln besucht und wir sind auf unterschiedliche Konzerte, kleine Festivals oder zum Fußball – egal ob die Eintracht auswärts oder Fortuna Köln in der Heimat. Immer verbunden mit einschlägigen Kneipentouren – du konntest morgens meist im großen Stil frühstücken…ich eher nicht.
In Erinnerung bleibt auch das legendäre Gästeklappbett – welches meistens erst aus dem Keller geholt werden musste. Außerdem deine kleinen Gitarreneinlagen und natürlich auch die Abholung von Küchenmöbeln bei IKEA mit einem Klein(st)wagen!
Letzten September wolltest du mit Enno auf der Durchreise zu uns zu Besuch kommen. Ein paar Tage vorher hattest du ohne große Erklärung über WhatsApp abgesagt…mit dem Hinweis, wir holen das nach. Dazu ist es nicht mehr gekommen – erst jetzt erfahre ich, was im September vermutlich der Beweggrund war. Wir haben von deiner Krankengeschichte zwischenzeitlich nichts erfahren. Leider war der Kontakt im letzten Jahr dafür zu sporadisch…
Aber das passt irgendwie auch zu dir…als Sina und ich vor ein paar Jahren zu Karin und dir gefahren sind, um in Köln ein bisschen Party zu machen, Stand Karin auf einmal mit „dickem Bauch“ vor uns und konnte gar nicht mit. Wir wussten vorab von nichts….die Überraschung war umso größer!
Zu Enno´s 4. Geburtstag habt ihr uns eingeladen – aufgrund der Entfernung natürlich mit Übernachtung bei euch. Wir haben noch gedacht…cool, dass ihnen das neben der Familie nicht zu stressig ist. Was wir vorab nicht wussten, unsere Kleine war auf der Feier eins von ungefähr 10 weiteren Kindern – unerwartet BIG PARTY…großartig!
Erst vor kurzem ging mir durch den Kopf…“…lass´ mal wieder mit Hiegn auf ein Konzert gehen“…hätte ich mich bloß kurz persönlich gemeldet und das nicht aufgeschoben…dann hätten wir uns zumindest nochmal gesprochen…
Der Gedanke, dass es auf einmal nicht mehr möglich sein soll, ist vollkommen unbegreiflich…Danke für die gemeinsamen Erlebnisse…und pass´ von deinem neuen Platz gut auf Karin & Enno auf!
Marco mit Sina & Hannah
Lieber Daniel,
nun bist du gegangen, viel zu plötzlich, viel zu früh. Ich denke ständig an dich und es ist einfach so schwer zu verstehen, was im letzten Jahr passiert ist.
Ich denke an unser letztes gemeinsames Essen, unser letztes Konzert, unsere letzten gemeinsamen Momente und kann nicht glauben, dass das so nicht mehr passieren wird. Du fehlst!!!
Und trotzdem wirst du immer bei uns sein, bei mir sein. In so vielen Momenten werde ich dich gedanklich im Arm haben und lebendige Momente genießen, so wie wir das so oft gemacht haben!
Ich kann die unzähligen Erlebnisse mit dir der letzten 35 Jahre gar nicht aufzählen. Es sind so unglaublich viele. Aber ich durchlebe gerade so vieles nochmal, was so schön und so schmerzhaft ist.
Du warst und bist wirklich einer der absolut besten Menschen, die ich je kennenlernen durfte und ich bin dankbar für jeden Moment mit dir.
Ich kann dir gar nicht sagen, was ich für einen großen Respekt vor dir habe und das ich deine wundervolle Art zu leben und zu denken, deinen einzigartigen Umgang mit Menschen immer hochhalten und feiern werde.
Ich denke auch an deine Familie und deine ganzen anderen Freunde, die dich alle schmerzlich vermissen werden, denen du aber nach den ganzen Tränen irgendwann wieder ein friedliches Lächeln ins Gesicht zaubern wirst, wenn wir an dich denken. Nur das Beste für deine ganze Familie und viel Kraft, diesen Verlust zu ertragen.
Lieber Daniel, wie ich es die letzten Tage schon einmal geschrieben habe. Du bleibst unvergessen, für immer!
Du warst für mich eine absolute Inspiration, wie man auf das Leben und allem was dazu gehört schauen kann und ich weiß, dass das auf Gegenseitigkeit beruht hat. Und das war nur eine unserer gemeinsamen Stärken. Daniel, danke für alles! Ich weiß, dass es dir jetzt besser geht und du nun auf deinem Stern deinen Frieden findest und wir hier unten dein Lächeln spüren.
Ich denk an dich, dein Schicki:)
Liebe Familie Hieke! Es hat mich sehr berührt, heute die Todesnachricht meines früheren Schülers Daniel in der Zeitung vorgefunden zu haben! Es tut mir unendlich leid, dass er so früh gehen musste! Ich erinnere mich an ihn als einen klugen, aufgeweckt en, selbstsicheren und sehr liebenswerten Schüler. Möge er nun von „der anderen Seite des Ufers“ Ihnen und Ihrem Sohn nahe sein! Liebe Grüße und mein tiefes Mitgefühl auch an Daniels Mama und Simone! Mit stillen Gruß, Riele Bolle
Lieber Daniel,
wir haben uns vor beinahe 20 Jahren zu Beginn unserer gemeinsamen Zeit in Münster kennengelernt. Die Erinnerung an diese schöne Zeit ist untrennbar mit Dir verbunden. Ich kann Dich noch jetzt, wie damals bei unseren Skatabenden und im „Breakfast-Club“ laut auflachen hören oder mit den Händen fuchteln sehen. Da muss ich heute noch mitlachen. Ich bin vor allem dankbar dafür, dass wir uns danach immer wieder regelmäßig, meistens zweimal im Jahr, getroffen haben, sei es für einen Abend im Living (FFM) oder eine ganze Woche Karneval in Köln gewesen. Ab jetzt heißt es wohl: Un ich söök dich jedes Johr…
Wir wurden Väter, wir fanden Familie und es wurde naturgemäß etwas ruhiger, aber aus den Augen verloren haben wir uns nicht. Aus dem Gedächtnis niemals. Auch wenn jeder seinen eigenen Alltag hatte, ich vermisse Dich dennoch.
Lieber Enno, als ein Vater kann ich Dir sagen, dass man sich nichts Schlimmeres vorstellen kann, als nicht mehr für seine Kinder da sein zu können. Aber auch dort wo Daniel jetzt ist, wird er Dir immer nah sein, fühl nur richtig hin.
Liebe Karin, ich wünsche Dir viel Kraft und dass Du irgendwann die Freude wiederfinden mögest, die Daniel immer innewohnte.
Bis irgendwann Keule
Dein Chico
Matthias Schott
Was man im tiefen seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
In tiefen Mitgefühl, Hallie
Lieber Daniel,
meine Zeit in Köln wird für immer mit dir verbunden sein. Die vielen Abende, an denen wir durch die Stadt gezogen sind, dein spontaner Besuch bei uns an Silvester, die Konzerte, die wir besucht haben, der Karneval… you name it.
Ob Gespräche über die neueste Band, die du in einem Magazin entdeckt hast, oder über politische Themen – es war für mich immer eine Bereicherung. Ich habe mich auf jedes Treffen mit dir gefreut wie ein kleines Kind, und du hast mir das Gefühl gegeben, dass es dir genauso geht. Ich habe es geliebt.
Danke für die Zeit mit dir. Ich gehe davon aus, dass du uns jetzt von oben siehst, deinen Sohn aufwachsen siehst und deine schützende Hand über ihn hältst – du lebst in Enno weiter.
Liebe Karin, ich wünsche dir viel Kraft für die Zukunft.
Jonas
Lieber Daniel
„WENN DIE SONNE DES LEBENS UNTERGEHT,
LEUCHTEN DIE STERNE DER ERINNERUNG.“
In unserer Erinnerung haben wir dich immer als einen herzensguten, zuverlässigen, humorvollen, empatischen, fürsorglichen, verantwortungsvollen und toleranten Menschen wahrgenommen.
Als unseren Neffen haben wir dich dein ganzes Leben begleiten dürfen und du hast uns so oft daran teinehmen lassen. Wir denken gerne an deine legendären, sehr geselligen Geburtstagsfeiern hier in Fulda und an deine tollen Reiseberichte, die du uns mit vielen tollen Bildern nahe gebracht hast. Ja, du warst reiselustig, naturverbunden und begeisterungsfähig für alles Neue.
Danke Daniel für die gemeinsame Zeit.
Dir, liebe Karin,wünschen wir viel Trost, Kraft und Zuversicht, damit du mit Enno nach der schweren Zeit des Abschiednehmens auch wieder in die Zukunft blicken kannst.
Daniel fehlt uns sehr!
Etta und Klaus
…UNVERWECHSELBAR…
Liebe Karin, lieber Enno, liebe Hildegard,
unverwechselbar, so habe ich Daniel immer erlebt, in seinem Styling, seinem Lachen, seiner Art das Leben zu betrachten, selbst in der Weise, wie unsere Begrüßung stets verlief.
Ich hätte ihm so sehr eine lebensfrohe Zukunft gewünscht.
Nun bleibt uns nur, ihn in seiner unverwechselbaren, liebenswerten Weise im Herzen zu bewahren und liebe Grüße in den Himmel zu senden.
Ich denke an euch!
Ramona
Daniel, wir haben uns 32 Jahre gekannt. Unsere gemeinsame Zeit begann in der Schule und führte uns durch eine Jugend, die uns geprägt und verbunden hat. Du warst ein Mensch mit einer besonderen Ausstrahlung, herzlich, lebensfroh, jemand, mit dem man gerne zusammen war. Ich hatte Glück, Teil deiner Clique zu sein und viele unbeschwerte Momente mit dir zu teilen.
Mit den Jahren hat uns das Leben voneinander entfernt, und der Kontakt wurde leiser. Um so dankbarer bin ich für den Besuch vor wenigen Jahren hier bei mir in der Schweiz, zusammen mit Karin. Kurz warst du nochmal Teil meines Alltags. Dieser Moment ist mir heute besonders kostbar.
Ein Satz von dir begleitet mich bis heute: “ für mich bist du noch immer 14″. Ich habe mich stets darüber geärgert. Heute lächle ich darüber. Vielleicht weil Erinnerungen ihr eigenes Alter haben dürfen. So bleibe ich 14 und du bleibst für mich 17. Ich erinnere mich an deine Lebensfreude, dein Lachen und wie gerne du die Feste gefeiert hast. Genau so wirst du für mich weiterleben: als Herzmensch, voller Wärme, voller Leben.
Liebe Karin,
wir kennen uns nicht persönlich. Ich bin die Mutti von Carsten und deshalb ist es mir ein Bedürfnis im Andenken an Daniel etwas in das Kondolenzbuch zu schreiben. Da
Daniel und Carsten schon im jugendlichen Alter befreundet waren, war er auch öfter bei uns zu Hause. Ich habe ihn als netten lockeren Jugendlichen kennengelernt. Ich war immer begeistert von seiner wuscheligen Frisur.
Als Carsten dann aus beruflichen Gründen nach Köln gezogen ist war ich als seine Mutter glücklich, dass er so einen guten Freund in seiner Nähe hatte. Soviel ich weiß haben die Beiden viel zusammen unternommen.
…Ja, bis seine Krankheit dazwischenkam. Ich persönlich habe immer gehofft, dass er die Krankheit besiegen kann und habe auch sehr oft für Daniel gebetet. Leider ist alles anders gekommen; das macht mich traurig aber auch wütend.
Lieber Daniel,danke für die Zeit der Freundschaft mit Carsten .
Ich hoffe, es geht Dir da oben, wenn Du auf Deinem Stern sitzt besser und dass Du von dort immer ein wachsames Auge auf Deine Familie hast, sie beschützt und auf sie aufpasst.
Liebe Karin, ich wünsche Dir und auch Daniels Mutter in der kommenden Zeit viel Trost, Kraft und Zuversicht.
Seit einigen Jahren hatten wir nur noch unregelmäßigen Kontakt und Du kannst Dir nicht im Geringsten vorstellen, wie sehr ich das bereue. Trotzdem habe ich mich Dir seit unserer Jugend immer emotional verbunden gefühlt.
Danke für Dein Lachen.
Danke für Dein gesellschaftspolitisches Interesse und dass Du mir 1998 nach vielen Diskussionen die Wahl der CDU verziehen hast.
Danke für die vielen Sonntagstreffen im Wallweg, um gemeinsam Lindenstraße zu schauen.
Danke für einen tollen Stockholm Trip.
Danke für gemeinsame Festivalbesuche, geteilte Lebensfreude und auch tiefgründige Gespräche.
Daniel, ich kann diese Ungerechtigkeit einfach nicht begreifen und bin traurig. Aber Deine wunderbare Frau, Dein wunderbarer Sohn, Deine Familie und Freunde werden die Erinnerungen an Dich lebendig halten.
Dani
Lieber Daniel, wenn ein nahestehenden Mensch für immer gehen muss, empfindet man Hilflosigkeit, Leere, Trauer und fragt nach dem „Warum“. Es tröstet uns vielleicht ein wenig die Hoffnung, dass es Dir dort, wo Du jetzt bist, besser geht. Wir vermissen Dich!
Du bist nicht mehr da wo wir sind ,aber wir sind immer da wo du bist.
Lieber Daniel, mein Freund,
immer noch unfassbar und nicht zu verstehen, dass Du viel zu früh von uns gegangen bist….jedes Wort hier fällt schwer…..Warum das Leben uns vor solche Herausforderungen stellt und was der vermeintliche Sinn hinter dieser „Ungerechtigkeit“ sein soll, werde ich wohl nie verstehen?
Bei aller Trauer, möchte ich mich jedoch bei Dir bedanken, für eine lebenslange und treue Freundschaft, die wir immer gepflegt haben. Viele wahre Freunde hat man im Leben nicht, Du warst für mich einer von diesen….Mit Dir geht gewissermaßen auch ein Teil meines Lebens, Du hinterlässt eine Lücke, die immer bestehen bleiben wird. Was bleibt ist die Erinnerung an viele, schöne und tief gehende Erlebnisse in guten, wie auch in schlechten Tagen, verbunden mit einer großen Dankbarkeit, diese vielen Momente mit Dir geteilt haben zu dürfen. Dies werde ich weiter in mir tragen und Dich nicht vergessen.
In der Hoffnung, dass es Dir jetzt besser geht und auf ein Wiedersehen….
Dein Freund
David „Atsche“ Arguimbau mit Familie
Unbegreiflich und viel zu früh…
Wir haben so viel zusammen erlebt, wenngleich noch so viel unverrichtet bleibt mein Freund…von der Kindheit über unsere Jugendzeit, jeder Lebensabschnitt war ein gemeinsamer…und auch wenn wir uns mal länger nicht gesehen hatten, bedurfte es keiner Warmlaufphase und es war sofort wie eh und je…
Ich werde Dich vermissen…wie Du zig mal am Tag Deinen Rucksack gepackt hattest wenn wir wanderten, wie Du permanent den Inhalt deines Portemonnaies studiertest und vor allem aber die vielen gehaltvollen Gespräche die ich mit Dir führen konnte, wenn wir uns trafen…
Lieber Hiegn,
Du wirst in unserer (Bunkel-) Runde fehlen…unser jährliches gemeinsames Wochenende war stets ein Highlight!
Ich hoffe, wir sehen uns wieder!
Tobi