Frank Kordbarlag – 26.05.1955 – 02.10.2025

I look back upon the dust I left behind,
the ruins of the vows I should have kept.
I took the silver Judas earned,
and though I had a fine house,
a devoted wife, and two beloved children,
I never found a home.
Work drove me onward, restless,
wandering from place to place,
until my life fell apart.

I bought a ship and lived as a bargee—
hard labor, a meager existence.
Yet there I found a measure of peace,
striving to repay the debts of my past.
The Lord saw every step I took,
but grace walked not beside me.

I let the river carry me, seeking solace,
its dark, unbroken waters
as if they could wash away
the weight of broken vows and guilt.

O Lord, I fell from grace and light;
I raised my hands, but only silence answered.
Homeless in body and in soul,
I wander this earth alone.

So alone—so far from my family,
my children, and far from You—
let a single star arise when I die.

von Ingrid Irmer zur Erinnerung an meinen jahrzehntelangen Lebensbegleiter in Trauer und Liebe.

2 Kommentare

  1. Ingrid Irmer

    Frank schrieb mir im Mai 2025, ich zitiere:“Ich denke darüber nach, den nächsten Winter (das wäre jetzt gewesen) in Goa oder den Malediven zu verbringen. Besser für meine Gesundheit. Mir geht es übrigens sehr gut.“ Einen Tag später fügte er hinzu: „So „topfit“ wie man mit 69 so ist….“

    Und bevor er die OPs brauchte, plante er, sein neues Hausboot fest in Berlin anzulegen.

    Bis er sein Binnenchiff 2023 verkaufte, war er in Deutschland. Und sobald er gesund war, war klar, er will aus Klaipeda wieder weg. Es ist so traurig, das alles so ganz anders kam.

  2. Marina Astrid

    Übersetztes Zitat von Frank Kordbarlag: „Ich persönlich plane, in einem Sarg von meinem Schiff geholt zu werden, aber ich würde meinen Ruhestand lieber auf einem Schiff verbringen als in meinen Häusern. Ich würde mich zu Tode langweilen. Ich habe Frankreich immer gemocht, aber mein Schiff passt zu keinem der interessanten Orte. … Also dachte ich, ich könnte das umgebaute Schiff irgendwo in der Nähe anlegen und ein wenig herumfahren, wenn mir langweilig wird, mit den Fischern in diesem schrecklichen Café im Hafen von Sète zu reden.“

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