Mit großer Trauer und Betroffenheit nehmen wir Abschied von Gerald Czygan, der am 15. Dezember 2025 im Alter von nur 61 Jahren von uns gegangen ist.
Gerald stand mit Freude und Ausdauer mitten im Leben und ließ sich sein Lebensglück trotz Krankheit nicht nehmen. Er hatte keine Angst vor dem Sterben, da er wusste, dass er seinen Weg über den Tod hinaus mit Gott geht und bei ihm in der Ewigkeit sein wird.
Noch am Wochenende zuvor durfte er gemeinsam mit Daniela und vielen Gästen das wunderbare Fest seiner Hochzeit genießen. Im Rückblick wurde dieses Fest zugleich zu einer Abschiedsfeier, bei der er dabei sein konnte.
Zurück lässt er seine Ehefrau, drei erwachsene Kinder, seine Enkeltochter, seine Eltern sowie weitere Familienangehörige.
Wir laden Euch herzlich ein, Eure Erinnerungen, Gedanken und Anteilnahme in dieses Buch zu schreiben – als bleibendes Gedenken.

Auch für mich war die Nachricht von Geralds Tod schwer, überraschend und hat mich tief betroffen gemacht. Ich freue mich an den Erinnerungen an ihn, immer fröhlich, motiviert, voller Tatendrang! Wir haben im Rahmen der SMD-weltweit-Arbeit vieles zusammen auf die Beine gestellt, Workshops und Seminare, oft zum Thema, wie man Beruf und Mission verbinden kann – das war eines seiner Herzensanliegen, Glaube nicht überzustülpen, aber einladend und lebensnah zu gestalten. Oft haben wir im persönlichen Gespräch auch über seinen Wunsch gesprochen, selbst irgendwann mal mit seinem Beruf ins Ausland zu gehen. Ich glaub Coworkers/CFI wäre da für ihn immer ein Traum gewesen, und ich hätte mich auch sehr gefreut, ihn irgendwann auf diesem Weg zu begleiten. So ist es nun nicht mehr gekommen. Ich bin dankbar für Gerald – und ich bin dankbar für die Hoffnung, dass wir uns wiedersehen werden, dort, wo unser Gott alle Tränen und alles Leid abwischen wird und wo der Tod nicht mehr sein wird. Diese Hoffnung trägt uns. „Siehe, ich mache alles neu“ (Off 21,5)
Ich denke gerne an die Zeiten zurück, in denen wir uns in Erlangen als Kollegen immer mal wieder ausgetauscht haben. Deine Offenheit, Authentizität und Herzlichkeit werden mir immer in guter Erinnerung bleiben. Ruhe in Frieden, lieber Gerald.
Ich habe Gerald während der Corona-Zeit als Teamleiter kennengelernt, und in den ersten zwei Jahren kannte ich ihn nur als Stimme in Meetings. Diese Stimme war klar, freundlich, eloquent und entschlossen. Ich werde ihn als einen sehr gebildeten und äußerst kompetenten Kollegen in Erinnerung behalten.
Sein Verlust ist für uns ein großer und schwerer Schlag. Ich werde ihn vermissen.
Geralds Tod beschäftigt mich weiterhin sehr. Er war mein Neffe, ich war sein Taufpate und habe seine Entwicklung von einem fröhlichen und ausgeglichenen kleinen Jungen bis heute erlebt. Beeindruckt hat mich immer sein Engagement ‒ als Jugendlicher für den Basketball und als Erwachsener für die Familie, für christliche Gruppen und für seinen Beruf.
Es sind vor allen Dingen die Familientreffen bei Geralds Großeltern, meinen Eltern, die in der Erinnerung geblieben sind. Dabei fällt mir spontan eine Szene ein: Geralds Urgroßmutter, meine Oma, war krank. Die beiden kleinen Urenkel, Gerald und Anne-Dore, unsere Tochter, krabbelten auf ihrem Bett herum ‒ Oma war sehr glücklich. Und Ostern haben sie dort gemeinsam Eier gesucht. Es sind diese schönen Erinnerungen, die uns nun bleiben. Mit tiefem Mitgefühl bin ich bei seiner Frau Daniela, meiner Schwester Doris und ihrem Mann Burkhard und der ganzen Familie.
Professor Gerald’s heart for service was an inspiration to us all at the Hebron Asia Foundation. We were heartbroken to hear of his passing, as we so looked forward to his visit. While we missed the opportunity to meet him in person, his spirit and dedication to the HAIT project left a mark on our hearts. We find peace in the hope of seeing him again one day in heaven. Wishing his family strength and comfort.
Ich schließe mich Anne an: so viele schöne Kindheitserinnerungen, vor allem als Kinder bei den Großeltern. Viel Kraft und Geborgenheit euch als Familie!
„Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er über dem Staub sich erheben.“ (Hiob 19,25).
Es war schön einen gläubigen Chef gehabt zu haben und jetzt voller Zuversicht auf Gott „Auf Wiedersehen“ sagen zu können. Ihm war schon an meinem ersten Arbeitstag wichtig, dass ich weiß, dass wir Geschwister im Herrn sind.
Gerald hatte immer ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter, war organisiert und hat sich in alle Themen hineingedacht.
Als meinen Nachbarn in Jena habe ich ihn manchmal mit dem Auto auf Arbeit mitgenommen.
Jetzt steht niemand mehr an der Bushaltestelle.
Der Verlust ist schmerzlich.
Liebe Daniela, liebe Familie Czygan,
ich wünsche Ihnen viel Kraft in dieser schmerzlichen Zeit.
Gott wird Sie tragen, dafür bete ich.
Du warst ein wunderbarer Mensch, und es schmerzt sehr, Dich gehen lassen zu müssen.
Kennengelernt haben wir uns über die Firma in Berlin, doch auf den langen Autofahrten nach Jena sind wir uns wirklich nahegekommen. Diese Gespräche, das gemeinsame Schweigen, das Lachen – all das bleibt für immer in meinem Herzen.
Die Spaziergänge im Tierpark, die Einladungen zu den Geburtstagsfeiern und ganz besonders das wunderschöne Fest zu Deinem 60. Geburtstag waren kostbare Momente, für die ich sehr dankbar bin.
Eure Hochzeit war tief berührend, denn sie war erfüllt von Liebe, Würde und großer Verbundenheit.
Danke, dass ich ein Stück Deines Weges mitgehen durfte.
Liebe Daniela, Dir und der Familie wünschen Dietrich und ich von Herzen viel Kraft, Halt und Liebe in dieser schweren Zeit.
Uns verbinden viele schöne Kindheitserinnerungen – Schwäne füttern, unser Versteckspiel „Hilfe, die Giraffe kommt“ (Insider ;), meine Cousins und Cousinen wissen Bescheid), Ostereiersuchen am Halifax bei den Großeltern in Soltau … Unbeschwerte Zeiten, die uns stark fürs Leben gemacht haben. Wir haben uns lange nicht gesehen, aber dein Tod berührt mich sehr!
Ich werde Gerald als einen ruhigen, souveränen, ehrlichen und äußerst authentischen Kollegen und Freund in Erinnerung behalten. Er war so wunderbar bescheiden, hat nicht dick aufgetragen und stets für die Sache und nicht sich selbst gearbeitet. Er sollte uns allen in seiner Rolle als Teamleiter als Vorbild dienen. Er war ein echter Kämpfer und hat in den letzten Jahren sogar den Krebs besiegt. Lasst uns das alle zum Anlass nehmen, das Leben hier und jetzt zu genießen und die schönen Dinge nicht auf morgen zu verschieben.
Ruhe in Frieden lieber Gerald, wir werden dich vermissen!
Der plötzliche Tod unseres geschätzten Kollegen Gerald macht uns tief betroffen. Mit seiner großen Erfahrung und seiner positiven Einstellung zum Leben und zur Arbeit war er stets ein verlässlicher Weggefährte. Mit ihm schien keine Hürde zu hoch. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten.
Liebe Familie Czygan!
Was für eine traurige Nachricht. In großer Anteilnahme grüße ich Sie und Euch in Eurer Trauer um Gerald. Ich kannte Gerald seit seinem Studium in Braunschweig. Dankbar erinnere ich mich an ihn. Als damals noch junger SMD-Reisesekretär habe ich die dortige Hochschulgruppe begleitet. Irgendwann ist Gerald in der Gruppe aufgetaucht und hat sich intensiv eingebracht. Dann trafen wir uns wieder in meiner Zeit als Generalsekretär der SMD. Gerald war eine treue Seele. Stark verbunden mit dem SMD-Arbeitskreis für Weltmission, ist er für das Anliegen der Weltmission eingetreten, hat Missionskonferenzen mit vorbereitet, weltweite Kontakte geknüpft und die Verbindung zur SMD über viele Jahrzehnte gepflegt – auch mit und trotz seiner schweren Erkrankung. Zuletzt sahen wir uns im vergangenen Jahr, als er ein großes Wiedersehenstreffens der SMD-Gruppe Braunschweig mit vorbereitet hat – fröhlich, unaufgeregt, verlässlich und lebensbejahend – so behalte ich ihn in Erinnerung und so hat er auch dieses große Ehemaligentreffen mitgestaltet. Dass dies nun auch sein Abschied von der SMD werden würde, war damals noch nicht vorstellbar. Nun ist er uns vorausgegangen in Gottes neue Welt. Gott der Herr, begleite Sie und Euch in dieser Zeit des inneren und äußeren Abschiednehmens. Herzlich verbunden, Gernot Spies, Marburg