Jürgen Sendler

Jürgen Sendler


Jürgen Sendler
18. Juli 1944 – 18. Juni 2026


Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt
die Erinnerung in eine stille Freude
.
Dietrich Bonhoeffer


In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von Jürgen.

Dr. Sabine Farrouh
Jutta Sendler
Maurice und Laura Farrouh
Janine Farrouh und Marco Schmitz

Abschiedsfeier
Wer dabei sein möchte, kommt am 22. August 2026 um 15 Uhr ins La Bohème, Winsstraße 12, 10405 Berlin – laboheme.berlin. Wir bitten um Anmeldung unter: farrouhs (at) gmx.de

9 Kommentare

  1. Thomas Gittel & Toshiyuki Ichioka

    Ich wollte schon schreiben:

    Lieber Jürgen!

    … weil er natürlich noch immer so präsent für mich ist. Aber natürlich führen meine Gedanken an Jürgen unweigerlich zu Dir, Sabine, weswegen ich gar nicht anders kann als zu schreiben:

    Liebe Sabine,

    Jürgen ist für Toshiyuki und mich ja erst relativ spät in unser Leben getreten – und zudem auch noch verspätet, weil wir schon in Japan gelebt haben, als Du und Jürgen wieder zueinander gefunden haben. Richtig kennengelernt haben wir Jürgen erst 2011, als Ihr gemeinsam bei uns in Japan wart. Und wann immer ich auf „Heimaturlaub“ in Deutschland war, war Jürgen natürlich ein unverzichtbarer Bestandteil. Mit Jürgen konnte man unvoreingenommen sprechen, mit ihm konnte man aber auch ganz rückhaltlos blödeln. Und spätestens, wenn man Jürgen gesehen hat, wie er mit Deinen Enkelkindern agiert hat, wusste man, was für ein großes Herz er hatte.
    Es gibt so viele Menschen, die durch die Lücke, die sie hinterlassen, voll und ganz ersetzt werden – Jürgen gehört nicht dazu. Ich bin mir ganz sicher, dass er weiterhin ein fester Bestandteil unseres Lebens und Erinnerns bleibt. Und Toshiyuki und ich sind froh darüber, dass wir ihn haben kennenlernen dürfen.

  2. Lis Ripke

    Liebe Sabine, seit mich die Nachricht von Jürgens Tod erreicht hat, poppen viele innere Bilder auf: 1968, als er ein langes Gespräch in der WG im Klingenteich mit meinen empörten Eltern geführt hat und sie beruhigen konnte – sie haben mich wegen der Beziehung zu Thomas enterbt und rausgeschmissen. Durch seine freundliche, verschmitzte Art hat er sehr zur Entspannung beigetragen. Die vielen Gespräche und Vorbereitungen zu Demos (McNamarra z.B. in dieser Zeit). Der Kontakt blieb bis in letzter Zeit erhalten – dann eher Austausch zu familiären Begebenheiten und etwas entspannteren Politik – viele juristische Gespräche zu Patientenrechten – viel Lachen bei Geburtstagen – ein pralles Freundesleben… Wir brauchen viele Jürgens in unserer Zeit!! So bin ich sehr traurig, dass unser Austausch nicht mehr möglich ist – er bleibt in meinem Herzen – Lis

  3. Herbert Reitz

    Liebe Sabine,
    die Nachricht von Jürgens Tod hat mich sehr erschüttert. Fast zehn Jahre habe ich in den neunziger Jahren mit Jürgen in Düsseldorf und Frankfurt zusammen gearbeitet. Aus einer Arbeitsbeziehung wurde schnell Freundschaft. Humorvolle und einfühlsame Gespräche über das Persönliche hinaus zu gesellschaftlichen, politischen und pädagogischen Themen sind mir in Erinnerung. Auch nach unserem Berufsleben ist der Kontakt nicht abgerissen. Jürgens Art, die Menschen und gesellschaftliche Entwicklungen zu sehen, wird mir fehlen.
    Uns, Barbara und Herbert wird aber vor allem der einfühlsame Mensch fehlen.

  4. Rudolf Kr., 60318 Frankfurt a. M.

    Ich kenne Jürgen Sendler seit 1984/85, als wir gemeinsam die „Akademie für Arbeit“ des DGB an der
    Frankfurter Uni besuchten. Wir behielten in den letzten 42 Jahren „lockeren“ Kontakt. Es war eine
    lockere Freundschaft. Zuletzt trafen wir uns Ende Mai 2025 bei mir in Frankfurt für einen Nachmittag.
    Durch meine Krebserkrankung seit Anfang 2025 und deren Verschärfung seit März 2026 mit stationärem
    Uniklinikaufenthalt gab es von mir aus seit einem guten Jahr keinen Kontakt mehr zu Jürgen.
    Ich bin betroffen und traurig über Jürgens plötzlichen Tod, auch weil Jürgen ein halbes Jahr jünger war als
    ich. Jürgens freundliche Art und sein vermittelndes Naturell – ohne Aufgabe eigener Grundwerte – fand ich vorbildlich.

  5. Christof Schaefer

    Jürgen war mir als Mensch sofort nahe, sein offenes, verschmitztes Lächeln vermisse ich, auch die gemeinsamen Fahrten mit der S-Bahn nach unseren Montagstreffen. Ein Stück gemeinsamer Alltag, der jetzt fehlt, aber in der Erinnerung lebt.

  6. Gloria Dr.Schlender

    Ich habe ihn schon auf einem früheren Jahrestreffen der IPPNW kennengelernt und mich umso mehr gefreut, dass er unsere Regionalgruppe mit seinem Engagement und seiner liebenswerten, freundlichen Art bereichert hat. Ich werde Dich vermissen, lieber Jürgen!

  7. Carlotta Conrad

    Liebe Sabine!
    Mein herzliches Beileid zum Tod von Jürgen! Ich werde ihn sehr vermissen, und kann mir kaum vorstellen, wie es für dich ist.
    Wir hatten mit ihm immer eine lustige Zeit und so viel guten Input in unserem AK Geflüchtete & Asyl, Jürgen bringt so viel Fröhlichkeit und einen wichtigen, frischen Blick von außen mit.
    Seine Treue zur IPPNW war sehr mitreißend und wir werden ihn wirklich vermissen – sein verschmitztes Schauen, das trifft es wirklich genau!
    Fühl Dich ganz fest umarmt und viel Kraft für diese Zeit und kurzweilige Ablenkung durch deine Enkel,
    Carlotta

  8. Joachim Both

    Lieber Jürgen,
    in Deiner ruhigen und verschmitzten Art wirst Du in Erinnerung bleiben. Die Gespräche mit Dir taten gut, sie verbanden Ernsthaftigkeit mit viel Einfühlung.
    Du bist zu früh gegangen, wir werden Dich vermissen.

  9. D. Siedentopf

    Liebe Sabine, es kommt mir so vor, als ob wir uns gerade erst verabschiedet hätten bei dem letzten IPPNW-Montagstreffen. Jürgen war so unkompliziert in den Verein integriert und mir als nicht-eingeborener Berlinerin immer sehr nah.
    Da ich am 22. nicht in Berlin bin, werde ich nicht bei dem gemeinsamen Abschiednehmen dabei sein.
    In Gedanken bin ich bei Dir und spreche Dir mein herzliches Beileid aus. Liebe Grüße, Deine Dòrte

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