Sein Tod hat uns alle sehr getroffen. Voller Dankbarkeit ihn gekannt zu haben und ihn als Freund einige Schritte seines langen Lebens begleitet zu haben, nehmen wir Abschied von
GERHARD JESKE
*20. August 1929 in Danzig † 17. Juli 2026 in Hamburg
Seine Lebensgeschichte war und bleibt bewegend und unvergesslich. Als Zeitzeuge war er nie zu müde, seine warnende Stimme zu erheben und auf die Fehler der Vergangenheit hinzuweisen, die sich im Laufes seines langen Lebens immer wieder zu wiederholen schienen.
Er überlebte nicht nur den 2. Weltkrieg, er war beständig ein Mahnmal in seinen kritischen Buchveröffentlichungen, seinen Bildbänden und digitalen Beiträgen.
Bis zuletzt scheute er nicht die Öffentlichkeit, machte Ausstellungen in Hamburg und präsentierte Bilder und Eindrücke eines bewegten Lebens.
Auch privat durften wir ihn als liebevollen Freund erleben, der sich stets um das Wohl des anderen bemühte und dem es ein großes Anliegen war, anderen Freude zu machen. Seinen Bezug zur alten Heimat (Danzig) hielt er in zahlreichen Kontakten aufrecht und scheute weder Geld noch Mühen, die Geschichte(n) rund um seine Geburtsstadt aufrecht zu halten.
Obwohl er ehe- und kinderlos blieb, wurde er als „Ersatzgroßvater“ geliebt und geachtet.
Er wird uns allen in Erinnerungen bleiben und wir wissen, dass dieser Abschied nicht für immer ist.
Als ehemaliger Diakon der evangelischen Kirche war er stets kritisch und stellte auch seinen Glauben unter strenger Kritik, doch im Herzen hat er gespürt, dass es mehr gibt, als den Buchstaben.
Wir werden seine Präsenz in diesem Leben vermissen und hoffen, ihn eines Tages wiederzusehen.
In Dankbarkeit, ihn kennengelernt zu haben,
Petra, Hannah, Miriam und Felix

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