Mit großer Trauer mussten wir am zweiten Weihnachtsfeiertag 2025 erfahren, dass unser langjähriger Trainer, unser Vereinsmitbegründer und Ehrenmitglied
– Ralf Peretz –
nach schwerer Krankheit von uns gegangen ist.
Unsere ersten Gedanken gelten seiner Familie und seinen Hinterbliebenen. Ihnen richten wir unser herzliches Beileid aus und wünschen allen viel Kraft und Zuversicht für die kommende Zeit.
Ralf Sensei war in unserem Verein für viele Kinder und auch Erwachsene, also die allermeisten Einsteiger, der Erstkontakt zum Karate und somit ein Gesicht unseres Vereins. Er hat vielen von uns mit unendlicher Ausdauer und Geduld, die Grundlagen des Karate gelehrt und einige sogar mit Disziplin und Motivation bis zur Dan-Prüfung begleitet.
Ralf hatte immer eine Anekdote oder Lebensweisheit parat. Mit seinem väterlichen, integrativen und pragmatischen Wesen hat er unseren Verein mit aufgebaut und war ein liebenswerter und wertvoller Stützpfeiler im Karate-Training, sowie ein guter Ratgeber in der Vereinsarbeit und auch außerhalb des Dojos.
Seine ungezwungene, direkte aber immer positive, humorvolle Haltung, seine Lebensweisheit und Lebensfreude, seine väterliche Freundlichkeit werden wir vermissen, aber nicht vergessen.
Mach’s gut Ralf! – Oss!

Hallo Ralf,
ich bin quasi als „Quereinsteiger“ zum FEZ gekommen, um für meine DAN-Vorbereitung weiteres Zusatztraining zu erhalten. Du hattest gesagt, das geht klar, musst aber Mitglied werden. Bei der ersten Mitgliederversammlung, an der ich teilnahm, hatte ich gegen einen Beschlussvorschlag gestimmt und Du hattest gefragt, ist der überhaupt bei uns (Mitglied)? War ich es vielleicht damals nicht wirklich, bin ich es doch jetzt. Und daran trägst Du einen wesentlichen Anteil. Mein Dan-Ziel hatte ich mittlerweile durch jahrelange berufliche Querelen verworfen. Ich habe meinen ursprünglichen Verein verlassen, aber zum FEZ-Training bin ich dennoch weiterhin gern gekommen. Ohne Dich? Wer weiß, ob ich mich noch einmal aufgerafft hätte, nach jahrelanger Abstinenz.
Wenn ich die Tür unten(!) aufstieß und Deine donnernde Stimme vernahm, war das bereits die halbe Miete, um nach einem stressigen Tag wieder auf Linie zu kommen und abzuliefern.
Du warst ein echter Kämpfer. Bis zum letzten Tag. Bei Deinem letzten Training, wo ich Dich erlebte, immer noch ein Lächeln auf den Lippen …
Keiner kann ahnen, was in Dir in den letzten Wochen und Monaten vorging. Aber dass Du, wo andere längst resigniert hätten, noch Training gegeben hast, zeugt von enormer Willenskraft. Ich denke aber auch, dass Dein Verein, dem Du so Deinen Stempel aufgedrückt hast und der Dir ans Herz gewachsen ist, auch ein Lebenselixier für Dich war. Dass in diesen schwierigen Zeiten eine solche Wertegemeinschaft, geschaffen über einen Sportverein, weiter Bestand hat, ist zu einem sehr großen Teil Dein Verdienst und wird Dein Vermächtnis bleiben.
Du kannst es Dir auf Deiner Wolke bequem machen und zufrieden herabblicken. So viele Biographien wurden durch Dich positiv beeinflusst, so auch meine. Dafür werde ich Dir immer dankbar sein!
Oss
Ralph, mein Guter, Du hast deinem Leben Sinn & Lust geben!
Und mir dafür die Augen geöffnet: Dafür bin ich dir vom Herzen Dankbar!
Haben wir uns doch kurz vor Weihnachten noch beim Training gesehen und ein paar nette Worte gewechselt. Und du warst so wie immer, positiv, optimistisch, zuversichtlich – kein Wort, kein Jammern, kein Zweifel…
Kurz vorher hast du noch beim Training motivierend, lehrend und geduldig deine Erfahrung weitergegeben. Selbst mit dem Rücken zu deinen Schülern hast du Fehler „gesehen“.
Und dann immer die Verwechslungen mit dem Sammelbegriff Ralf/ph, entweder fühlte sich keiner angesprochen oder gleich vier.
Du wirst uns fehlen, aber du bist auch immer dabei. Viele Karateka im Verein haben ihre ersten Karateschritte bei dir gemacht, sind bei dir groß geworden und geben ihrerseits deine Erfahrungen, auch als Trainer, weiter.
Ich bin sehr dankbar, dass ich dich kennengelernt habe und du mir so viel beigebracht hast, weitaus mehr als Karate.
Einen letzten Gruß von Carola und Ralph
Oss
Nach vierzigjähriger Freundschaft bin ich erschüttert über den Verlust eines tollen Menschen. Ich erinnere mich dankbar an Gespräche, viele gemeinsame Stunden und Erlebnisse. Seinen Optimismus, seine Freundlichkeit und seine Offenheit werde ich vermissen. Ruhe in Frieden.
Hannelore Waldenmeyer mit Sohn Alexander Pelivan
Lieber Ralf,
ich bin tief erschüttert, erfahren zu müssen, dass du nicht mehr bei uns bist.
Vor fast 30 Jahren haben wir uns kennengelernt, und du hast mich über einen großen Teil meines Lebens begleitet. Du warst immer ein guter Freund unserer Familie.
Oft hast du gesagt, dass du 100 Jahre alt wirst. Darauf habe ich mich irgendwie verlassen. Umso unfassbarer ist dein früher Abschied.
Du wirst immer einen Platz in meinen Erinnerungen haben.
Deine Steffi
Lieber Ralf,
mit Dir haben wir einen guten Trainer und Freund verloren.
Mal streng, mal weise, mal fordernd, mal gütig, so haben wir Dich im Training und privat kennen und schätzen gelernt, in nunmehr 21 gemeinsamen Jahren. Im Training versuchtest Du, das Beste aus uns heraus zu holen.
Im Privaten hattest Du immer ein offenes Ohr für Sorgen und Probleme.
Du warst uns ein guter Weggefährte.
Wir werden Dich sehr vermissen.
Unser Mitgefühl gilt Deiner Lebenspartnerin und Deiner Familie.
Wir wünschen ihnen Trost, Kraft und Zuversicht in dieser schweren Zeit.
Katja und Christian, Niklas, Michelle und Luca A. Skora
Lieber Ralf,
mit Bestürzen haben wir erfahren, dass Du von uns gegangen bist. Leider viel zu früh.
Wir kennen uns seit März 1998, als Du uns beim Karate-Grundkurs offenherzig empfangen hast.
Mit deinem Charisma hast Du uns sofort an Dich und an das Karate gefesselt, bis heute.
Dein enormes Motivationstalent als Trainer hat uns immer beeindruckt und viele unserer Trainingstiefs überbrückt.
Heute, wenn wir vor unseren eigenen Trainingsgruppen stehen, fragen wir uns oft: „Wie hat der Ralf das erklärt?“.
Wir haben so viel von Dir gelernt und versuchen, Dein Vermächtnis weiterzugeben.
Vielen Dank für die vielen Trainings, die Gespräche, die Ratschläge und natürlich auch die Skat- und Schachspiele mit Dir.
Wir werden Dich sehr vermissen.
Lieber Ralf ,in meiner Jugend hat mich Karate sehr geprägt. Natürlich hattest du einen großen Anteil an meiner persönlichen Entwicklung. Ich danke dir für diese tolle Zeit.
Ich hoffe du stößt mit meinen Papi an.
Mann, das ist hart. Du hattest dich gerade erst, nach deinen Hüftoperationen, wieder in Form gekämpft und dann kommt diese böse Krankheit!! Das ist nicht fair.
Wie so viele, hast du mich seit dem Jahre 2002 zum Karate motiviert. Deine Geschichten über die Ausführung von Techniken im Wandel der Zeiten, von den 1980gern bis heute, werden uns allen fehlen. Die Werte, in den 90er Jahren von Fujinaga Sensei gelernt, hast du unermüdlich an deine Schüler weitergegeben.
Danke, das du mich trainiert und im Karate-Sinne erzogen hast.
Ruhe in Frieden
Stephan
In tiefer Trauer und mit aufrichtiger Anteilnahme möchten auch wir an dieser Stelle den Hinterbliebenen und Weggefährten unser herzliches Beileid zum Ableben eines hoch geschätzten Freundes und Kollegen,
Ralf Peretz Sensei, übermitteln.
Siegfried Gelz & die Karateka des SC Berlin e.V.
Du liebtest Geschichte, Geschichten und Anekdoten rund ums Karate, Erinnerungen an Erfahrungen, Orte, Begebenheiten und bautest diese, wo immer es ging, als lehrreiche Beispiele in dein Training ein.
Ich erinnere mich an dich, an uns und vielleicht…
…aber, wer weiß das schon.
Als ich Ende 1998 nach unendlichem Bohren meiner beiden besten Freunde endlich feststellte, dass die 12 km von Berlin-Mitte nach Oberschöneweide doch gar nicht so weit sind, um dort 2x in der Woche Sport zu machen, war Ralf derjenige, der mich in seiner unnachahmlichen Art in den Bann zog.
Ich hatte schon viel gesehen, verschiedene Kampfsportarten wie u.a. Judo und „Karate- ähnliches“ praktiziert, aber immer ohne wirklich Wahres zu finden.
Letztlich wurde es dann doch irgendwie Karate, wie es so möglich war, 1983 bis 1989 – im Selbststudium mit schlechten Kopien von „Standardwerken“ wie u.a. Pflüger oder mit Gleichgesinnten, manchmal auch Trainern, in unterschiedlichen Räumlichkeiten, an verschiedenen Orten.
Und jetzt also in Oberschöneweide, FEZ-Karate? Na mal sehen…
Aber, hier war wirklich alles anders. Hart aber nicht brutal, freundlich aber nicht weich, ein sympathisches Miteinander, das sofort beeindruckte, inclusive Ralf; streng und bestimmt, jedoch nicht unfreundlich oder arrogant, sondern einfühlsam und dennoch fordernd.
So etwas kannte ich bisher unter dem Begriff „Karate“ nicht.
Also, Probetraining, dieselbe Sporthalle wie heute…
…dann, irgendwann Regelmäßigkeit.
Es gab auch Gespräche, teils philosophische und irgendwann auf die Frage, wie lange ich mich denn schon mit Karate beschäftigen würde, erzählte ich über Zeiten, Trainer, Erfahrungen und, Ralf; er hörte einfach nur zu… (Er kannte natürlich jeden einzelnen…)
…und meinte eines Tages, „Weißt du, vergiss alles und fange neu an!“
Was war passiert? Vergessen, Neu, Anfangen? Okay?!
Also fast neu, denn wie auch immer, wurde mein 8. Kyu, den ich mitbrachte, anerkannt.
Das war also mein Ritterschlag und der Neustart in mein Karate!
Viele Jahre, unendliche schweißtreibende Trainings, ebensolche Trainingslager, auch einzelne Rückschläge später, begleitete auch Ralf mich durch ziemlich alle Kyu-Prüfungen, deren Vorbereitungen und schließlich 2012 sehr intensiv bis zur Prüfung zum 1. DAN.
Ralf, trug ebenso dazu bei, meine Trainerausbildung in kürzester Zeit zu absolvieren und hat kritisch-konstruktiv meine ersten Schritte als neuer Trainer begleitet.
Was ich im FEZ-Karate-Dojo, von Ralf und allen anderen Trainern gelernt habe und immer noch lerne, lässt sich wohl am besten mit Shu-Haa-Ri (守破離) beschreiben – „befolge die Regeln, brich die Regeln, mache die Regeln“ –
oder vielleicht besser: „Zuerst lernen, sich dann lösen und schließlich übertreffen.“
Sowohl im als auch außerhalb des Trainings haben wir viel erlebt, gemeinsam gestaltet, was genauso diesen, unseren Verein ausmacht und mich noch immer fasziniert.
Offenheit, Ausgelassenheit, Disziplin, Souveränität, Herzlichkeit, Begeisterung, Gemeinschaft, gegenseitige Achtung, Respekt, Unterstützung, Hilfe, selbstlos und wenn nötig ohne zu hinterfragen, und immer war auch Ralf mit dabei!
Das werde ich, werden wir, vor allem deinen Anteil daran, niemals vergessen.
Das macht uns und unsere Gemeinschaft aus und Du bist, warst und wirst immer ein Teil davon sein!
Danke für alles was du mir beigebracht hast!
教えていただいたすべてのことに感謝します!
Oshiete itadaita subete no koto ni kansha shimasu!
Ruhe in Frieden lieber Ralf,
herzlichst André.
„Shōmen ni rei (正面に礼) – Ralf Sensei ni rei (ラルフ先生に礼) – Oss (押忍)!
Mensch Ralfi, vor kurzem haben wir uns noch beim Training gesehen und uns auf deine besondere über so viele Jahre vertraute Art gedrückt. Und das soll jetzt nie wieder so sein?
Ich brauchte ein paar Tage bevor ich diesen Zeilen schreiben konnte und auch jetzt laufen die Tränen über mein Gesicht.
Du hast den Weg des Karate gelebt wie kaum ein anderer. Du hast mir mit einer Selbstverständlichkeit, Natürlichkeit und Unaufgeregtheit Werte vermittelt, von denen ich mein Leben lang zehren werde. Dein Lächeln, deine ruhige Art, dein Strahlen von Innen heraus, deine kleinen überaus freundlichen Augen sehe ich immer noch vor mir. Es tut so weh.
Du standest mir immer mit Rat und Tat zur Seite. Hast mir geholfen und gezeigt, wie man einen Standort aufbaut. Wie man eine Gemeinschaft schafft und wie viel Freude es macht anderen Menschen Karate beizubringen. Und wenn ich sehe was du großartiges geschaffen hast, kannst du wahrlich stolz auf Dich sein. Du warst ein Ruhepol, ein Zentrum in einer Karate Welt, die du selbst aufgebaut hast. Du hast jedem Einzelnen seinen Weg des Karate gezeigt und es waren so unglaublich viele….
Und in all deinen Schülern, jung und alt sehe ich ein Stück von dir.
Du hast mich geformt, geschliffen und hast einen guten Anteil daran, wer und was ich bin.
Ich bin dir für all das sehr dankbar. Ich bin froh, daß ich Dich auf deinem Lebensweg so viele Jahre begleiten konnte.
Du bist nicht weg, im Herzen und in unserem Karate bist du immer da. Du warst ein großartiger Mensch.
Ich stelle mir vor, wie du, da wo du jetzt bist, mit den großen Meistern in deinem weißen Gi trainierst. Du bist nicht von uns gegangen, sondern uns nur einen Schritt voraus. Wir sehen uns wieder.
Domo arigato gozaimasu.
Oss Sensei
Ich bin dankbar dafür, dass ich so viele Jahre Dich begleiten durfte. Durch Dich bin ich zum Karate gekommen und habe es bis zum Shodan geschafft. Du bleibst in ewiger Erinnerung für mich.
Lieber Ralf,
ich weiß nicht, wie ich diese Zeilen anfangen kann. In meinem Leben ist so viel los, so viel Bewegung, so viel Veränderung… als mich die Nachricht deines Todes erreichte, stand die Welt kurz still. Es tut mir so leid, dass ich auf deine letzte Nachricht Anfang Oktober nicht geantwortet habe. Es wäre die letzte Möglichkeit gewesen, mit dir zu schreiben, dir ein paar (letzte) Worte mitzugeben, der letzte Kontakt mit dir. Und nun hoffe ich, dass dich meine Worte irgendwie erreichen – um dir zu antworten, dir zu zeigen, wie wichtig du bist, warst und immer bleiben wirst.
Ich finde gerade nicht die richtigen Worte und während ich das schreibe, laufen mir die Tränen übers Gesicht.
Früher hab ich mir immer gewünscht, dass du mein Papa wirst. Ich erinnere mich an dein Training, an dein Lächeln, an dein Bauch, der beim Zählen im Training immer ein wenig hüpfte, an deine Stimme, an deine Umarmungen, an Konflikte, die wir austrugen, an tiefe Gespräche, an dein Karate, an deine unzähligen erlebten Geschichten, an deine Weisheiten, an Enttäuschungen, die mich wachsen ließen, an deine Art zu reden, an dein Blick, wenn du durch und über die Brille gucktest, an dein großes Herz…
Und mich macht es wirklich traurig, dass ich all das, dich, nicht mehr sehen werde.
Du kannst dir sicher sein, dass du immer in meinem Herzen bleibst, denn du hast mich als Mensch und im Karate geprägt. Und du wirst immer in mir weiterleben, auch wenn du physisch nicht mehr da bist.
Das letzte Mal, als wir uns gesehen haben, war im Oktober 2018. ich hatte immer gehofft, dass wir uns nochmal sehen. Dass es jetzt zu spät ist, ist für mich unbegreiflich. Damals hast du mein ältesten Sohn gesehen und gesagt, dass er für sein Alter schon gut läuft. Wenn du jetzt wüsstest, dass ich drei Kinder habe, wärst du auch sicherlich stolz und würdest dich freuen.
Danke, für alles, Ralf!
Lass es dir dort, wo auch immer du jetzt bist, gut gehen!
Oss,
Jenny
Lieber Ralf,
Du warst nicht nur ein toller Trainer sondern ein unglaublicher Mensch.
Immer hattest du einen guten Rat und ein ansteckendes Lächeln. Selbst nachdem ich nicht mehr deine Schülerin war, hast du moir geschrieben. Ich danke Dir für alles und werde Dich niemals vergessen.
Und somit sage ich ein letzes mal zu Dir -Oss
Liebe Grüße
Deine Finja
Lieber Ralf,
ich musste schlucken, als ich von deinem Tod erfahren habe. Es kamen so viele Erinnerungen hoch an dich und an die Zeit, die ich bei dir trainieren durfte, in der du mir die Kunst des Karate beigebracht hast und in der du mich nicht nur als Karateka, sondern auch als Mensch geprägt hast.
Es war der 9. Oktober 1996, als ich mit dem Karatetraining bei dir begann. Ich ging in die erste Klasse der Grundschule An der Wuhlheide und eines Tages fand ich nach dem Sportunterricht in der Turnhalle einen Flyer für das Karatetraining.
Was dann folgte, war mehr als nur ein sportliches Hobby, welches mich nun fast 30 Jahre begleitet. Es war eine tolle soziale Gemeinschaft – wie eine zweite Familie -, die du durch dein Training und deine Arbeit im Verein geschaffen hast und die für meine heutige Vereinsarbeit ein Vorbild ist.
Du hattest eine ganz besondere Art, die Leute mitzunehmen. Das begann mit deinem eindringlichen Zählen der Karatetechniken oder deinem Anfeuern bei den unzähligen Staffelspielchen, die ich als Kind geliebt hatte („Los, Daniel, gib Gas!“). Du hast uns immer dazu angetrieben, unser Bestes zu geben und, auch wenn es mal wehtut, weiter durchzuhalten. Deine spannenden Erzählungen im Training fesselten mich. Mitunter ließen sie mich auch schmunzeln, wenn du zum x-ten Mal von den beeindruckenden Videos von Nakayama und Tanaka berichtetest. Ich erinnere mich an deinen Blick, voller Stolz und Anerkennung, wenn deine Schützlinge bei Wettkämpfen oder Prüfungen erfolgreich waren. Deine Reden bei Weihnachtsfeiern und Abschlussfeiern bleiben für mich genauso unvergessen. Für den einen oder anderen vielleicht zu lang, für mich hast du auch dabei immer gezeigt, dass du das große Ganze im Blick hast. Als ich selbst deine Aufgabe als Abteilungsleiter übernehmen durfte, konnte ich mich auf deinen Rat verlassen. Du hast mich bestärkt und mir aufmunternde Worte mitgegeben, als ich – total nervös – das erste Mal bei der Abschlussfeier im Trainingslager vor den Vereinsmitgliedern sprechen sollte.
Die letzten Jahre sind es vor allem die persönlichen Gespräche mit dir gewesen, die mir in Erinnerung bleiben werden. Auch als ich mit den Lichtenbergern einen neuen Verein aufbaute, verfolgtest du gespannt meinen Weg. Dein Rat, dein Zuspruch, deine positiven Worte bedeuteten mir sehr viel. Zuletzt hattest du uns Anfang des Jahres beim Training besucht. Du schautest gespannt zu, wir plauderten nach dem Training noch – über alte Zeiten, über Aktuelles – und ich spürte Zufriedenheit und eine Art väterlichen Stolz.
Ich bin dankbar für die Jahre, die ich dich erleben durfte. Dein Verlust schmerzt. Doch du wirst eine wichtige Orientierung für mich und viele andere bleiben.
Oss
Ich habe Ralf vor fast 20 Jahren beim Training in Köpenick kennengelernt. Er gab ein forderndes, motivierendes Training – und stets mit einem warmen Augenzwinkern, wenn er über die leicht heruntergerutschte Brille hinweg die Trainierenden beäugte.
Ralfs Leidenschaft für Karate sprang auf viele seiner Schüler über. Er malte gern Bilder, die im Kopf hängen bleiben: Wie oft haben wir die Geschichte vom überstandenen Autounfall mit dem Age-uke gehört … heute würde man sie gerne noch einmal hören! Und doch sind es genau diese Bilder, mit denen Ralf mir im Gedächtnis bleiben wird.
Seine Handschrift wird noch lange viele Karateka auf ihrem Weg begleiten.
Mein tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und dem gesamten Verein SG FEZ Wuhlheide.
Ich erinnere mich dankbar an Ralf.
Oss.
Mit großer Trauer habe ich vom Tod von Ralf erfahren. Nach seiner langen und schweren Krankheit hat er nun endlich Erlösung gefunden – doch der Schmerz über seinen Verlust bleibt tief.
Seit fast 30 Jahren durfte ich Ralf kennen, seit unserer ersten Begegnung im Trainingslager in Zinnowitz 1995. Von Anfang an war er eine prägende Persönlichkeit, eine echte Karate‑Instanz in Berlin, und für mich persönlich ein wichtiger Wegbegleiter.
1997 schenkte er mir das Vertrauen und die Unterstützung, erste Trainingsgruppen zu leiten und gemeinsam mit anderen Karateka den FEZ‑Standort in Lichtenberg aufzubauen. Sein Training war anspruchsvoll, fordernd und immer geprägt von seiner Leidenschaft für den Weg des Karate. Er hat mich motiviert, gefordert und mich großartig auf meinen sportlichen Weg vorbereitet.
Wir haben gemeinsam Lehrgänge besucht und veranstaltet, auf Turnieren gejubelt, uns gegenseitig und unsere Sportler zu starken Leistungen geführt. Ralf hatte eine besondere Gabe: Er konnte Menschen jeden Alters erreichen, begeistern und langfristig für den Sport und den Verein gewinnen. Sein Zugang zu Kindern, jugendlichen wie erwachsenen Menschen war einzigartig.
Über all die Jahre haben wir nicht nur trainiert, sondern auch gelacht, gefeiert, diskutiert und gestritten – und sind dabei immer respektvoll, wohlwollend und freundschaftlich miteinander umgegangen. Diese Verbindung werde ich nie vergessen.
Mein tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und dem gesamten Verein SG FEZ Wuhlheide. Auf sein Lebenswerk kann Ralf stolz sein – und ebenso seine Familie und der Verein, den er über Jahrzehnte geprägt hat. Sein Vermächtnis ist bei den Mitgliedern der SG FEZ Wuhlheide in sehr guten Händen.
Ralf wird fehlen. Als Trainer, als Mensch.
Oss.
…Eine gute Seele hat sich auf den letzten Weg gemacht…?
Danke für Alles, Ralf.
Danke dass ich Dich in meinem Leben habe treffen dürfen.
Ich werde Dich nicht vergessen !
Sensei ni rei!
Am 08.01.2014 stand ich neben Olli und vor dir. Für einen Karateka konnte man sagen, stand ich nicht, nicht einmal krabbelte ich, ich zog meine Beine hinter mich her. Bei dir lernte ich den aufrechten Gang im Karate (zum Teil nicht nur im Karate „Fränky, steh gerade!“ „Oss!“),
lernte das Laufen im Taikyoku und richtig viel über die Geschichte des Karat. Deine Geschichten ermöglichten mir das Atmen zwischendurch. Quasi Meditation mit mittels Hörbuch, toll.
Du hast mich nicht nur bis zu Chrischy gebracht, sondern mit auch als Mensch ein stärkeres mentales wie auch körperliches Auftreten beschert.
Ich danke dir.
Mögen im großen Dojo alle die gleiche Sprache sprechen und du mit ihnen Geschichten austauschen können.
Oss, Sensei!
Als Karateka der frühen 90ziger war es mir wichtig, dass auch mein Sohn in jungen Jahren die Möglichkeit erhält, Shotokan Karate kennen zu lernen.
Da waren der sportliche Aspekt, Disziplin und der respektvolle Umgang. Alles, was ein Heranwachsender gut gebrauchen kann.
Und keiner verkörperte das so gut wie Du, lieber Ralf.
In meinen Augen warst Du Shotokan Karate. Vielen Dank, dass Du Dein Wissen und Deine Einstellung so geduldig mit allen geteilt hast.
Ruhe in Frieden
Oss!
In tiefer Trauer um unseren Ralf den ich schon über 30 Jahre kannte, möchte ich mein Beileid für seine Familie und all seinen hinterbliebenen Freunde ausdrücken. Diese Nachricht hat mich zu tiefst getroffen.
Lieber Ralf, Ruhe in Frieden🙏
Ich bin sehr traurig.
OSS
Hall Ralf, das ist heftig, ich wünsche Dir da oben alles Gute, ich heule gerade, RIP.
Es war eine Bereicherung, dass ich dich kennen lernen durfte. Ich werde dich nie vergessen.
Nur wenige Monate habe ich unter Ralf trainiert. Und doch hat er mit seiner Weisheit, seinem Humor und seiner Herzlichkeit bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Vielen Dank, Ralf, dass ich dich kennenlernen durfte! Für diese letzte Reise wünsche ich dir alles Liebe, Frieden und Leichtigkeit <3 <3 <3
Lieber Ralf,
Danke für alles, was du meiner Tochter Finja beigebracht hast. Danke, für die tollen Erlebnisse und Gespräche mit dir.
Du bleibst immer bei und, in unseren Herzen und Gedanken.
In tiefer Trauer, Karsten Linow
Karate – jetzt ohne DICH !!!, ohne Deine Herzlichkeit, Fachlicheit … noch nicht vorstellbar !!! Danke, dass DU da warst und ich bei DIR trainieren durfte !!! Ralf Sensei – DU bleibst unvergessen !!!
Lieber Ralf, fast 40 Jahre kannten wir uns, immer mal wieder sind wir uns im Dojo oder auch an anderen Orten begegnet, wir hatten immer viel Spaß dabei, mach’s gut und gute Reise mein Freund
Mein aufrichtiges Beileid gilt der Familie.Ich habe Ralf an der Grundschule kennen gelernt er hat immer eine so positive Ausstrahlung gehabt.Meine Zwillinge haben Karate bei ihm gehabt es hat ihn immer viel Freude bereitet.
Eine schöne Seele ist nun fort.
Lieber Ralf hab die schönste Reise deines Lebens und finde den Frieden den du verdienst 🙏
Melanie,Melia und Miryam
Mein herzliches Beileid an die Familie, die Freunde und all die Menschen, die Ralf kennen lernen durften.
Ralf, du bist viel zu früh von uns gegangen.
Du hast mir damals im Anfängerkurs im FEZ die Welt des Karate eröffnet und dafür gesorgt, das ich mit Begeisterung noch heute diesen Sport ausübe.
Ich fühle mich geehrt, das ich dich ein Stück deines Weges begleiten durfte und werde die zahlreichen Momente in der Gemeinschaft des FEZ Karate und die privaten Treffen immer in schöner Erinnerung behalten.
Um es mit den Worten von Immanuel Kant zu sagen:
„Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird“
und wir werden dich nicht vergessen.
Ich wünsche dir alles Gute auf deiner letzten Reise.
Arigatou gozaimasu, Sayonara, Ralf-Sensei.
Gruß Denny.
Lieber Ralf,
ruhe in Frieden. Ich bin mir sicher, daß wir uns wiedersehen; dann ohne Polititk, dafür aber mit vielen guten Geschichten!
Mein aufrichtiges Beileid an die Familie.
Unser herzliches Beileid gilt seiner Familie, seinen Freunden und den Mitgliedern der Abt. Karate.
Wir haben Ralf vor über 33 Jahren kennen lernen dürfen. Er hat uns und unseren Töchtern das 1×1 des Karate gelehrt.
Während unserer gemeinsamen 10-jährigen Arbeit im Vorstand der Abteilung haben wir sein Angagement für die Kinder und Jugendlichen sowie die Erwachsenen schätzen gelernt. Durch seine herzliche, teilweise auch väterliche Art, nahm er jeden beim Training mit und verstand es für die Ideale des Karate zu begeistern.
Wir werden Ralf nicht vergessen. Er war Teil unseres Leben.
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines,
dies eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein,
war Teil von unsrem Leben.
Drum wird uns dieses eine Blatt allein
auch immer wieder fehlen.
Gute Reise lieber Ralf.
Ich werde Dich nie vergessen.
Danke für die vielen Stunden Prüfungsvorbereitung.
Danke für Alles!
Herzliches Beileid an die Familie!
Mach’s gut, lieber Ralf! Ich habe dich in den 90ern kennenlernen dürfen und werde deinen Humor und dein Lachen nicht vergessen. Danke für die Zeit, Oss, Arwa
Vielen Dank lieber Ralf , das ich mit meinen Kindern an deiner Freude und Kraft teilhaben könnten.
Andrea Spalony
Lieber Ralfi, du warst ein großartiger Sensei und ein wunderbarer Mensch und Freund- dafür herzlichen Dank. Du hast lange mit der Krankheit gekämpft , warst immer optimistisch und hast doch verloren. Aber du bist für mich nicht verloren, sondern erlöst. Nun bist du vorangegangen, mach mal schon die Wiese klar für unser zukünftiges Training.
Bis dahin, ich vermisse dich und danke dir für Alles.
Christinchen
Lieber Ralf,
nur kurz: Lieben Dank für alles was Du für meine Kinder und mich getan hast. Du wirst fehlen, aber ich denke Du kannst stolz auf Dein Lebenswerk sein.
Axel, Luisa, Maximilian und Amelie.
Danke das du immer für meine Tochter und mich da warst. Vorallem als mein Papa mich nicht mehr in den Arm nehmen konnte, hast du das übernommen. Du warst ein ganz besonderer Mensch und wir werden dich vermissen. Machs gut ….
Mein Herzliches Beileid und viel Kraft sende ich ich dem Team vom Karate und der Familie
Es ist immer schwer, einen Menschen zu verlieren, der durch sein Wirken unser Leben beeinflusst hat.
Der Verlust eines Menschen, der, so wie Ralf Sensei, durch eine heimtückische Krankheit aus seinem aktiven Leben gerissen wurde, wiegt um so schwerer und hinterlässt eine große Lücke.
Ralf war für uns mehr als nur ein Trainer. Seine positive Lebenshaltung und seine Fähigkeit, jedem Einzelnen Mut zuzusprechen und Selbstvertrauen zu geben, waren sein ganz besonderes Geschenk an uns. In der Vereins-Gemeinschaft hinterlässt er Spuren, die nicht verblassen werden.
Mach’s gut lieber Ralf, wir werden uns immer an dich erinnern.
Mein herzliches Beileid all seinen Lieben, seinen Freunden und all jenen die Ralf als Mensch und Trainer kennenlernen durften. Vor über 33 Jahren habe ich meine ersten Schritte bei Ralf im Karate gemacht und damit eine Faszination gewonnen, welche ich so nicht erwartet hätte. Denn eigentlich wollte ich nie Karate lernen. Doch Ralf hat es geschafft. Nach 33 Jahren, noch immer davon fasziniert ist es ein Lebensweg geworden zu dem Ralf einen wichtigen Teil beigetragen hat. Lieber Ralf, vielen lieben Dank dafür. Wer weiß, wo mich mein Weg sonst hingeführt hätte. Ich wünsche Dir auf deiner letzten Reise alles Gute.
Lieber Ralf,
mit unendlicher Trauer, fassungslos und doch mit einer tiefen Dankbarkeit im Herzen, verabschiede ich mich heute von dir. Viele Jahre lang warst du mein Trainer, mein Mentor und mein Vorbild.
Es ist unfassbar schwer zu akzeptieren, dass dein Weg viel zu früh zu Ende gegangen ist. Du warst für uns die personifizierte Lebensenergie. Du hast uns gezeigt, was es heißt, mit Herzlichkeit und innerer Stärke durch die Welt zu gehen. Vor allem hast du uns gelehrt, was wahrer Respekt bedeutet – du hast ihn jeden Tag vorgelebt und ihn dir durch deine aufrichtige Art bei uns allen verdient.
In der Stille des Zen lernen wir viel über das stetige Werden und Vergehen. Ein Leben ist wie ein Kreis – das Enso. Auch wenn dieser Kreis in unseren Augen viel zu früh gezeichnet wurde, so ist er in sich doch vollkommen durch all das Gute, das du bewirkt hast.
Es gibt mir den einzigen Trost zu wissen, dass du nun nach deinem intensiven Weg deinen Frieden gefunden hast. Du bist uns nicht wirklich verloren gegangen, sondern nur einen Schritt vorausgegangen auf dem Weg, den wir alle teilen.
Nichts von dem, was du mir geschenkt hast – deine unermüdliche Motivation und dein unerschütterlicher Glaube an mich – geht jemals verloren. Es hat sich in mir verwandelt. In jedem Kind, dem du Mut zugesprochen hast, und in jedem von uns Erwachsenen, die du über so viele Jahre lang geformt hast, bleibt dein Geist lebendig.
Ein großer Mensch, dem mein tiefster Respekt gebührt, ist viel zu früh in den ewigen Frieden gegangen. Doch dein Licht bleibt in uns allen hell. Ich danke dir für jedes Wort, jede Ermutigung und für die Zeit, in der du immer an mich geglaubt hast.
In tiefer Dankbarkeit
Annett
Oss !
Als ich im Sommer 2001 aus der Firlstraße um die Ecke bog, waren die Fenster der Sporthalle der „Grundschule an der Wuhlheide“ weit geöffnet und es donnerten Kommandos in die gegenüberliegende Kottmeierstraße: „ICHI, NI, SAN!“. Was war das denn? „Die machen da Karate!“, erzählte mir ein Freund. „Der Sohn einer befreundeten Familie geht dort auch hin.“ ergänzte er. „Das soll richtig gut sein. Der Junge hat sich prima entwickelt.“ fuhr er fort. „SHI, GO – KIAI!“ schallte es weiter durch die Schöneweider Sommerluft. Er werde seinen Sohn da jedenfalls auch mal ein Probetraining machen lassen. – Im Ernst? Da sollte ich meine Tochter hinbringen? Zu so einem Karate-Hokuspokus? Ich kannte das bisher ja nur aus meist mittelmäßigen Actionfilmen. „Na das schaue ich mir aber genauer an!“, sagte ich zu mir selbst.
„MUSUBI DACHI, REI, OSS!“ hallte es erneut kraftvoll durch den Hausflur der doppelstöckigen Turnhalle. „OSS!“ erwiderte ein Chor von vielen hellen Kinderkehlen. Alle standen in einer Reihe nach Gürtelfarben sortiert an der Linie gegenüber dem Trainer, den sie mit „SENSEI NI REI“ begrüßten. Es war ein braungebrannter, kräftiger, sympathisch wirkender Herr im mittleren Alter, mit kurzem, leicht angegrautem, igeligem Haar und einem dunklen Schnauzbart, der die Kinder nun erstmal in zwei – oder waren es drei – Riegen einteilte, über Bänke rutschen und durch die Halle flitzen ließ. Dann begann das eigentliche Training: alles sehr geordnet, sehr diszipliniert, sehr respektvoll: Ansagen, Ausführen mit Zählen, Beenden, Verbeugen: „REI – OSS!“. Es war faszinierend und ganz unaufgeregt. Den Kindern gefiel es offensichtlich, dem Sensei gefiel es scheinbar auch. Er korrigierte hier und da, dann gab es eine kleine Erklärung oder er erzählte eine kurze Geschichte und fuhr dann wieder mit den Kommandos im Befehlston fort – aber mit einem kleinen Schmunzeln im Gesicht, um die Augen des Meisters herum. Meine Tochter kam nach dem Training stolz zu mir auf die Bank: „Papa, hast Du gesehen, dass ich die Taikyoku Shodan schon kann?“. Ich nickte, obwohl ich nicht wusste, was sie genau meinte, und schickte sie zum Umziehen. Dann kam der Sensei auf mich zu und begrüßte mich mit breitem, freundlichem Lächeln und ausgestreckter Hand: „Hallo, ich bin der Ralf!“ waren seine ersten Worte.
Nur kurze Zeit später stand ich selbst in der Halle, unserem Dojo, lernte viel über Etikette, Geschichte und Geschichten zum Karate, über Alt-Meister, Stilrichtungen und die Entwicklung des Karates. Wir trainierten lange Zeit gemeinsam, meine Tochter und ich, mit meinem Freund und seinem Sohn, sowie mit vielen anderen Kindern und deren Eltern, die das Karate-Fieber gepackt hatte. Es war auch, aber nicht ausschließlich, das schweißtreibende Training oder der herausfordernde Sport, was uns gefiel, auch nicht nur die Begeisterung, eine exotische Kampfkunst erlernen zu dürfen. Es waren vor allem der Geist, die Haltung, die Achtung und Achtsamkeit, die Herzlichkeit, die Gemeinsamkeit und Zusammengehörigkeit und Solidarität untereinander, in unserem Verein, die mich und viele andere faszinierten und immer noch begeistern.
Viele Jahre habe ich zusammen mit Ralf Sensei trainieren dürfen. Wir haben aber auch außerhalb des Trainings, bei Vereinsfahrten, im Trainingslager oder zur Winterfahrt gemeinsames erlebt, haben mit Begeisterung Darts, Billard, Skat und Schach gespielt, vom Hockey mal ganz abzusehen. Wir sind zusammen nach dem Training mit dem Fahrrad zurück nach Hause gefahren, haben auf der Terrasse und am Feuer gesessen und uns die Welt erklärt, haben auf Partys viel und ausgiebig gefeiert. Ralf hat mich zum Co-Trainer gemacht und mich später als Trainer gefördert. Er begleitete mich bei meinen Prüfungsvorbereitungen und brachte mich bis zu meiner ersten Dan-Prüfung. Gemeinsam haben wir seit Jahren, bis zuletzt, die Unterstufe trainiert und viele Menschen, neue Kinder, andere Mütter und Väter, als Vereinsmitglieder unserer Karatefamilie hinzugewonnen.
Das alles und noch viel mehr bleibt in uns, im Dojo, im Verein, in unseren Erinnerungen und in unseren Herzen. Wir werden Dich vermissen, lieber Ralfi! Ich werde Dich nie vergessen und werde versuchen Dein Vermächtnis fortzuführen! „Shomen ni rei (正面に礼) – Sensei ni rei (先生に礼) – Oss (押忍)!
Iroiro to arigatō gozaimasu (いろいろとありがとうございます )! Christian-kun
Mein aufrichtiges Beileid.
Ich bin sehr dankbar für deine besondere Art und den wertvollen Austausch auf unserem gemeinsamen Karate-Weg. Du wirst in ehrender Erinnerung bleiben. Sehr schön war, dass wir uns in den letzten Jahren öfter noch in Königs Wusterhausen getroffen haben; dein Rat und deine Sicht hat mich dabei oft inspiriert. Dafür bin ich sehr dankbar. Oss
Mit großer Trauer habe ich vom Ableben Ralfs nach schwerer Krankheit erfahren.
Mit Ralf verband mich nicht nur, dass wir im selben Jahr geboren wurden – wir haben auch gemeinsam die ersten Schritte im Shotokan-Karate gemacht. Er war mir dabei stets einen Schritt voraus.
Unsere Wege führten uns dann für viele Jahre in unterschiedliche Richtungen, bis wir uns 2021/22 in Königs Wusterhausen zufällig wieder begegneten und uns danach regelmäßig trafen.
An Ralf schätzte ich besonders seine Offenheit, seine väterliche Hilfsbereitschaft und seine liebevolle Art im Umgang mit den Kindern, die er im Kampfsport unterrichtete.
Wir werden ihn sehr vermissen – doch in unserer Erinnerung wird er lebendig bleiben.
Machs gut mein Freund – Detlef
Was für eine entsetzliche Nachricht hat uns am 26.12. erreicht. Du, lieber Ralf, hast Deine Lieben und uns verlassen. Wir haben Dir eine glückliche Zeit in der Karate-Gemeinschaft und viele Freunde zu verdanken. Mit Deiner liebevollen Art hast Du unsere ganze Familie zum Sport gebracht. Karate war eine lange Zeit unser Halt. Manchmal hast Du uns auch zur Weißglut gebracht mit Deinem Dickkopf. Das hat unserer Freundschaft aber nicht geschadet, im Gegenteil-wenn ich mich beruhigt hatte, konnten wir immer wieder auf Augenhöhe miteinander quatschen. Auch wenn wir das letzte Jahr nur wenig Kontakt hatten, wussten wir, dass Du bei unseren Radreisen immer dabei warst und Deine Kommentare haben uns motiviert, noch ein paar Kilometer weiter zufahren. Wir werden Dich sehr vermissen, lieber Ralf! „Mach’s gut“ sagen Sylke und Andreas
Mein lieber Ralf, mit Trauer mußte ich gestern erfahren, dass du für immer eingeschlafen bist. Was mich sehr traurige gemacht hat, das warst ein feiner Mensch, ob als Trainer, Freund oder als Zuhörer. Du hast vieles immer zum positiven gemacht, oder einen zum schmunzeln gebracht, auch wenn es einen nicht danach war.
Du hast die Kinder im motiviert, auch wenn sie nicht mehr wollten. Du warst auch ab und zu streng, weil du alles aus Sie heraus holen wolltest, weil du an jeden einzelnen geglaubt hast.
Du hast nie den Mut verloren, weil du immer positiv eingestellt warst und nun so…. Das ist ….
Auch ich und auch meine Kinder werden sich vermissen und immer an dich denken, danke für alles!!! Komme gut über die 🌈-brücke. Wir werden dich „NIE“ vergessen. Passe auf uns auf und geben allen die Kraft, alles zu überwinden, vor allem deiner Familie. Wir haben dich sehr gern und Du wirst in unseren Herzen weiter leben.
In Erinnerung an Ralf, deine Familie Kurth
Lieber Ralfi,
ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, wie ich früher Tobi und später Jannes oft zu deinem Kindertraining begleitet habe. Durch dich bin ich schließlich selbst beim Karate gelandet und habe am 08.01.2014 meine erste – und danach viele weitere – Trainingseinheiten bei dir absolviert.
Zahlreiche Prüfungen durften Tobi ich bei dir ablegen, eine davon habe ich auch gründlich vermasselt. Und trotzdem – oder gerade deshalb – habe ich mich in deinem Training immer gut aufgehoben gefühlt. Du hast alles gesehen, selbst dann, wenn dein Blick scheinbar ganz woanders war.
Du hast es geschafft, mich immer wieder zu motivieren. Du hast dir Zeit genommen, zusätzliche Trainingseinheiten gegeben und mich gezielt auf Gürtelprüfungen vorbereitet. Du warst da, auch in den Momenten, in denen ich aus Verzweiflung am liebsten gegangen wäre. Du hast nicht aufgegeben – und genau dadurch hast du mir gezeigt, was Karate wirklich bedeutet.
Mit deiner Art hast du es geschafft, Kinder wie Erwachsene gleichermaßen für den Karatesport zu begeistern. Du hattest immer eine Geschichte, eine Anekdote, einen Gedanken parat – und immer dieses ehrliche Lächeln. Du warst eine frohe Natur, voller Leben, voller Humor, und für so viele von uns ein echtes Vorbild.
Du warst nicht nur ein Trainer. Du warst ein Begleiter, ein Mutmacher, ein Mensch, ein Freund der Spuren hinterlassen hat. Was du uns beigebracht hast, reicht weit über Techniken, Gürtel und Prüfungen hinaus. Es waren Werte: Respekt, Durchhaltevermögen, Zusammenhalt – und der Glaube an sich selbst.
Du wirst in unseren Erinnerungen weiter trainieren, in jedem Gruß, in jeder Haltung, in jedem Moment, in dem wir nicht aufgeben.
Danke für deine Zeit, deine Geduld, deine Leidenschaft und dein großes Herz.
Mein großes Mitgefühl gilt deiner Birgit und deiner Familie
Mach’s gut, Ralfi. Du fehlst. Und du bleibst. Oss
Olli & Familie
Es ist so schwer, Worte für diesen Verlust zu finden. Und Ralf, das war ja auch so nicht abgemacht, dass Du uns jetzt verläßt. Trotz Deiner Erkankung, hast Du Optimismus verbreitet, konntest immer ganz genau sagen, was gerade in Deinem Körper passiert. Aber man kann halt nicht alles vorher sehen. Wobei ich mir bei Dir nicht so sicher war. Du hast mich vor 20 Jahren mit offenen Armen und freiem Geist beim FEZ empfangen. Und unsere Geschichte geht ja zurück bis 1987 bei Sensei Durau in Schöneiche. Auch da ging es um Karate, wenn auch, aus heutiger Sicht, in einer anderen Welt. Du hast immer genau beobachtet, wohin meine Entwicklung, meine Reise und die aller deiner Schüler geht. Hattest für alle Fragen ein offenes Ohr und warst der Fels in der Brandung. Einer, der da steht, scheinbar für immer und an dem sich Welle für Welle bricht. Und doch findet jede Reise ihr Ende. So auch Deine. Doch wichtig ist, was bleibt. Und das ist eine Menge. Nicht nur für mich, sondern für alle, die an Deinem Leben teilhaben durften. Ruhe in Frieden, lieber Ralf. Ich werde mich Deiner immer erinnern. Daniel und Familie.
Danke für Deinen warmherzigen Empfang, Deine motivierenden Worte und Deinen tiefen Einblick in die Welt des Karate.
Mein tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freunden und denen, die nie seine Bekanntschaft machen werden.
Arigato gozaimashita, Ralf Sensei!
Danke, dass Du meinen Einstieg ins Karate begleitet und ermöglicht hast. Danke für alles, was du mir menschlich mitgegeben hast. Du warst eine feste Größe im Verein und hast viele Leben positiv geprägt. Bis vor kurzem standest du noch in der Halle und hast Training gegeben, umso schwerer ist dieser plötzliche Abschied. Du hast dem Verein und vielen Menschen sehr viel gegeben.
Mit großer Trauer und Anteilnahme musste ich erfahren, dass Du nun nicht mehr in unserem Kreise weilst. Du hast mir den Weg zu meinem Karate gezeigt und mit unerschütterlicher Ausdauer daran mit mir gearbeitet. Deine Freude, Lebensmut und deine Leichtigkeit werden genauso fehlen wie Dein Wissen, Deine Motivation und die Begeisterung für unseren Verein und all seine Mitglieder und Freunde.
Von nun an begleitest Du uns auf einer anderen Ebene – und bleibst immer in unseren Gedanken und Erinnerung. Mach´s gut auf Deinem Weg – alter Kämpfer!
Dein Uwe