Wolf Egbert Näumann (77)
– Anwalt, väterlicher Freund, Mäzen, Kämpfer –
* 24.05.1933
† 09.03.2011
Märzens Blättersproß,
später einst Februars Schneegedeck,
der Maienschön im Mohniemond,
ein Sommer weiß.
Wer weiß?
Wer weiß es schon,
was Freiheit im Bewusstseinsraum ist,
ohne Mauern der Gedanken.
Gottwälder Vergangenheitsdekaden.
Die Ewigkeit begann dort,
wo sich die Zeit erhob,
kreiselnd in Spiralen aller Gleichzeitigkeiten,
da wo Egberts Tsunami
der Seele Weg nach Hause ward,
in Excelsis
gramendschmerzendschön,
Vielerleirau.
Egbert.
Danke für alles !!
☽ Frank der Pfadbereiter ☾
Archiv der Menschlichkeit
Wolf-Egbert Näumann war ein West-Berliner Rechtsanwalt, der politischen Gefangenen in der DDR Rechtsbeistand vermittelte und am Häftlingsfreikauf mitwirkte. Als Angehöriger der West-Berliner „Rechtsschutzstelle“ arbeitete er dabei unter anderem mit DDR-Vertrauensanwälten wie Wolfgang Vogel zusammen und befragte später freigelassene Häftlinge zu ihren Haftbedingungen.*
* [Anm.: biografische Kurzangaben
nach öffentlich zugänglichen Quellen]
16.04.1997 – Foto: zur Eröffnung meines Atelierladens mit Gattin Reingard an ihrem Geburtstag
11.03.2011 – zwei Tage nach Egberts Tod: Erdbeben, Tsunami und Reaktorkatastrophe von Fukushima, Japan.

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[Hinweis Archiv der Menschlichkeit]
gesichert auf:
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